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Großer Bahnhof in Holzminden: Bürgermeister Daul tauft Regionalzug der Deutschen Bahn

Ein fahrender Botschafter für die Region

Holzminden (spe). Volksfeststimmung hat gestern im Bahnhof Holzminden geherrscht, als Bürgermeister Jürgen Daul mit Guido Verhoefen, Regionalleiter Nord Marketing der Dutschen Bahn, einen Triebwagen auf den Namen „Stadt Holzminden“ mit Sekt und regionalem Gerstensaft taufte.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

Mit Sekt und regionalem Gerstensaft wird der Triebwagen auf den
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Stadtname und -wappen Holzmindens schmücken einen roten Regionalzug, der auf den Strecken des Harz-Weser-Netzes zwischen Braunschweig, Harz und Holzminden verkehren wird.

„Kann es einen sympathischeren Werbeträger als die Bahn geben?“, fragte Bürgermeister Jürgen Daul und gab die Antwort gleich selbst: „Wohl kaum!“ Er freue sich sehr und sei stolz, dass dieser Triebwagen nun als „fahrender Botschafter für unsere Region werben“ wird und sprach von einem Geschenk.

Taufe besser spät als nie

Der Dank des Bürgermeisters galt nicht nur der Deutschen Bahn, sondern auch der Arbeitsgemeinschaft Bahn Holzminden/Höxter, namentlich Hans Peter Sawatzki und Eberhard Lotsch, die den Anstoß zur Namensgebung gegeben hatte. Die Stadt hatte sich schließlich beworben, Namenspatronin zu werden.

Dann war alles schnell gegangen. Der Bürgermeister äußerte die Hoffnung, dass viele Fahrgäste dieses Zuges in Holzminden aussteigen werden und wünschte „allzeit gute Fahrt“ unter dem Motto: „Mit Holzminden, da fährt man gut!“

Anlässlich der Zugtaufe veranstaltete die DBRegio ein buntes Fest im Bahnhof Holzminden, an dem neben Interessierten und Bahnfahrern zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Kommunal- und Landespolitik und Verwaltung teilnahmen. Die Street-Band des Jazzclubs marschierte ein und spielte Marching-Jazz, die Tiger-Gruppe des Kindergartens Neue Straße bekam Applaus für ihr Mitmachspiel „Die abenteuerliche Zugfahrt“ und ihr Eisenbahn-Lied. Hans Peter Sawatzki von der Bahn überreichte Daul als Erinnerung an diesen Tag ein Stück Schiene.

„Endlich bekommt eines unserer Fahrzeuge Namen und Wappen der Stadt Holzminden. Das macht uns stolz“, kommentierte Guido Verhoefen von der DBRegio. Dies sei ein Vertrauensbeweis und Ansporn für weitere Verbesserungen im Service. Durch diese besondere Beziehung einer Zugtaufe, so seine Hoffnung, könne eine gute, enge Verbindung entstehen.

Verhoefen wies darauf hin, dass der Täufling nicht täglich in Holzminden zu sehen sein werde. Er ist als einer von 27 Zügen der Deutschen Bahn im gesamten Harz-Weser-Netz unterwegs. Der Triebwagen mit dem Namen „Stadt Holzminden“ ist spät getauft worden: Er wird am Montag fünf Jahre alt, ist in dieser Zeit 600 000 Kilometer gelaufen und hat 500 000 Fahrgäste sicher ans Ziel gebracht.

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