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Tim Remmert (15) siegt beim Bundesjugend-Vergleichsfliegen / Zweitjüngster Teilnehmer des Berliner Wettbewerbs

Ein Bückeburger ist Deutschlands bester Nachwuchsflieger

Bückeburg/Berlin. Freude beim Luftsportverein: Ein Schüler des Gymnasiums Adolfinum und des LSV Bückeburg hat den 1. Platz im Bundesjugend-Vergleichsfliegen in Berlin/Stölln erreicht.

veröffentlicht am 16.10.2007 um 00:00 Uhr

Nachdem der Luftsportverein Bückeburg-Weinberg vom 7. bis 9. September das diesjährige Landes-Jugend-Vergleichsfliegen ausgerichtet und der erst 15-jährige Gymnasialschüler Tim Remmert dabei den 2. Platz in der Gesamtwertung belegt hatte, qualifizierte er sich für die Teilnahme am Bundes-Jugend-Vergleichsfliegen. Es fand kürzlich in Stölln bei Berlin - dem ältesten durch Otto Lilienthal bekannt gewordenen Segelflugplatz - statt. Teilnehmer waren die ersten drei Sieger der einzelnen Landesjugendvergleichsfliegen, also auch Tim Remmert aus Niedersachsen. Bewertet wurden bei diesem Wettbewerb alle Fertigkeiten, die in der Ausbildung zum Segelflugzeugführer verlangt werden. Um diesen Ausbildungsstand zu erreichen, sind im Schnitt etwa zwei bis drei Jahre erforderlich. Tim Remmert war der zweitjüngste Teilnehmer dieses Wettbewerbs. Er ist seit zwei Jahren Mitglied des LSV Bückeburg in der "Schülerarbeitsgemeinschaft Segelflug" des Gymnasium-Adolfinum, die 1987, also vor nunmehr genau 20 Jahren, von dem Gymnasiallehrer Jürgen Wilhelm gegründet wurde. Die AG wird von Wilhelm, der gleichzeitig Ausbildungsleiter des LSV Bückeburg ist, auch heute noch mit vorbildlicher Unterstützung des Vereins und der Schule sehr erfolgreich geleitet. In ihrer Art ist sie wohl einzigartig in Deutschland. Jährliche Fliegerlager in unterschiedlichen Ländern, die Möglichkeit, an Wettbewerben teilzunehmen, wie auch die Mitwirkung bei Veranstaltungen des LSV Bückeburg ("Faszination Segelflug", "JU-DAYS)" werden von den Jugendlichen, die zum größten Teil Schüler des Adolfinums sind, begeistert angenommen. Der nun erreichte Erfolg wird für die Flugschüler und -lehrer eine starke Motivation sein, die Leistungen in der Flugausbildung zu steigern. Riesengroß war nun die Freude bei Mitschülern und Vereinsmitgliedern, als Tim Remmert sich als bundesweit bester jugendlicher Nachwuchsflieger qualifizierten konnte. Ebenso konnte das ihn begleitende Team den 1. Platz in der Mannschaftswertung erreichen. Remmert gehört zu den Jugendlichen, die schon mit 13 (statt mit 14) mit der "vorzeitigen Ausbildung" , die gesetzlich möglich, aber beantragt werden muss, begonnen haben. Diese erfreuliche Regelung ermöglicht eine rechtzeitige Talentförderung, wie dieser Erfolg zeigt.



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