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Hamelner Schachverein verpasst trotz Sieg Klassenerhalt in der Oberliga

„Ein bitterer Abstieg“

Delmenhorst. „Das ist ein bitterer Abstieg für den Hamelner Schachverein“, sagte Kapitän Lutz van Son, denn trotz des Sieges am letzten Oberliga-Spieltag in Delmenhorst reichte es für den HSV nicht zum erhofften Klassenerhalt.

veröffentlicht am 09.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

Die Ausgangslage war klar. Beide Mannschaften benötigten einen Sieg: Hameln, um die Chance zu wahren, die Klasse zu halten, und Delmenhorst, um in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Die Hamelner Wilfried Bode, Stephan Rust, Adrian David, Friedmar Schirm, Dennis Schmidt, Kai Renner und Lutz van Son, der nach seiner Niederlage schon das Schlimmste befürchtete, kämpften tapfer bis zum Schluss und entschieden nach einigen „nervenaufreibenden Partien“ das David-gegen-Goliath-Duell mit 4,5:3,5 knapp für sich. Doch dann begann laut van Son das Warten auf die anderen Ergebnisse: „Unser direkter Kontrahent unterlag in Hannover, damit konnten wir uns vor Braunschweig auf den 8. Nicht-Abstiegplatz schieben.“ Doch als wenig später die Ergebnisse aus der 2. Bundesliga eintrudelten, folgte die Ernüchterung: „Da Bremen II verlor und Norderstedt seinen Wettkampf nicht gewinnen konnte, rutsche Werder auf den Abstiegsplatz“, so van Son. Und das hatte für die Hamelner bittere Konsequenzen: „Da neben Bremen auch Göttingen absteigt, muss es auch in der Oberliga einen weiteren Absteiger geben. Uns hat es getroffen.“ Dementsprechend groß war die Enttäuschung: „Wir haben so toll gekämpft und sind zum Schluss doch noch abgestiegen“, so van Son. Nach dem Oberligaabstieg will der HSV in der nächsten Saison in der Landesliga Süd „den sofortigen Wiederaufstieg schaffen“. aro



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