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Die Hamelner Pulverschützen bringen jetzt ihr Wissen in die neue Geschichtswerkstatt ein

Ein bisschen Show und Nostalgie gefällt ihnen

Hameln. Die Schützenvereine in der hiesigen Region zeigen bei ihren traditionellen Umzügen ihre schicken Uniformen und auf den Schießständen ihre oft beachtlichen Leistungen im Schießsport. Auch die Hamelner Pulverschützen sind in ihrem Bereich aktiv. Gelegentlich wollen sie sich auch an Umzügen beteiligen.

veröffentlicht am 28.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:21 Uhr

Bei Vereinswettkämpfen müssen die historischen Waffen mangels eines geeigneten Schießstandes unter Verschluss bleiben. Die Pulverschützen kommen montags zum Übungsschießen und benutzen zugelassene Schießgeräte, mit denen auch die Vereinsmeisterschaften ausgetragen werden. Daneben gibt es ständig einen Informationsaustausch zur waffentechnischen Entwicklung der älteren Geschosse. Ein besonderes Interessengebiet gilt den damals benutzten Patronen und den ausgedachten Zündmechanismen. Wer kann sich heute noch etwas unter einem Radschlossgewehr, einer Steinschlosswaffe, einer Perkussionszündung oder einem Luntengewehr vorstellen?

Weitere Themen sind Stadt- und Militärgeschichte von Hameln, Münzen aus der Römerzeit, Waffen- und Munitionsbenutzung im Schützenwesen. Das sind Belange der Pulverschützen, die jetzt in der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft „AG Geschichtswerkstatt“ weiter ausgearbeitet und auf ein verständliches Niveau gebracht werden sollen. Die Sieger der Vereinsmeisterschaft Großkaliber Pistole und KK-Gewehr: Bei den Herren setzte sich Harald Sartorius auf den 1. Platz, gefolgt von Bernhard Schmetz und Georg Ebinal. Bei den Damen erzielte Beate Mitschke mit dem KK-Gewehr den ersten Platz, gefolgt von Dorothea Kunbach und Gisela Sartorius.

An der Vereinskanone: Mitglieder der AG von links Dr. Nogradi mit Radschlossgewehr aus dem 16. Jahrhundert, H. Sartorius mit Munitionsschautafel, Fr. Schütte mit dem Schädelknochen eines Höhlenbären (35-40 000 Jahre), Ch. Block, Vereinsvorsitzender mit Bild hist. Uniformen, Gisela Sartorius mit Helmund G. Ebinal.



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