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Zurück mit Motivation und Ideen / "Gute Zusammenarbeit aller Fraktionen"

Ein "alter Hase" kommt zurück: Jürgen Rinne wieder im Ortsrat

Engern (clb). Nachdem Peter Oehlgrien aus gesundheitlichen Gründen im Dezember 2006 sein WGS-Mandat im Ortsrat Ahe-Engern-Kohlenstädt niedergelegt hat (wir berichteten), wird Jürgen Rinne aus Engern seine Nachfolge antreten und bei der nächsten Ortsratssitzung im Frühjahr offiziell sein Mandat übernehmen.

veröffentlicht am 16.01.2007 um 00:00 Uhr

Jürgen Rinne (WGS) will sich vor allem für die Oberflächenentwäs

Der in Engern aufgewachsene Inhaber des Unternehmens "Rinne Erdarbeiten" ist kein Neuer: Er war bereits von 1991 bis 2001 im Ortsrat tätig, ist aber für die letzte Legislaturperiode nicht wiedergewählt worden. Nach wie vor fühlt sich Jürgen Rinne jedoch tief mit der Dorfgemeinschaft verbunden und will sich daher auch in Zukunft wieder engagieren. "Mein Interesse ist nach wie vor da. Ich will mich als Ortsratmitglied wieder und weiter für Engern, Ahe und Kohlenstädt einsetzen." Unter anderem deshalb, weil er viele Dorfbewohner und deren Wünsche, Probleme und Hoffnungen kenne. Zu seinem kommunalpolitischen Engagement im Ortsrat kam Rinne damalsüber seine anderen Aktivitäten im Dorf. Seit 1979 vertritt er als Vorsitzender den Freizeitverein Engern und kümmert sich um die Erhaltung der Landschaft am Kiesloch - Treffpunkt für Vereinsmitglieder und ihre Familien. "Die Erwachsenen schwimmen, erholen sich und die Kinder spielen auf der Wiese und im Wasser. Diese Gemeinschaft schweißt zusammen", erklärt Rinne. Er habe sich schon immer gefreut, anderen helfen zu können, und habe sich deshalb auch 1991 für andere Belange zur Wahl aufstellen lassen. Besonders am Herzen liegt Jürgen Rinne jetzt die neue Zuwegung zum Kiesloch in Engern. Doch das wichtigste Thema des Ortsrates ist - seiner Meinung nach - die Oberflächenentwässerung der drei Ortschaften. "Da ist teilweise schon etwas gemacht worden, aber immer noch nicht genug. Es besteht noch absoluter Handlungsbedarf",erklärt der Unternehmer, ist aber zugleich sehr zuversichtlich: "Da alle Fraktionen im Ortsrat sehr gut zusammenarbeiten, ist das eine gute Voraussetzung." Doch auch die anderen Themen, der Ausbau des Hafens an der Weser, die Erhaltung des Treidelpfads von Engern nach Ahe sowie der Straßenausbau, stehen für den Ortsrat noch zur Diskussion, ergänzt Rinne und fügt hinzu, dass es für die WGS Hauptaufgabe sei, die Belange der Einwohner nach wie vor ernst zu nehmen und eine gute Alternative zu den anderen Parteien zu bilden. Für 2007 wünscht sich Rinne, dass die Erfordernisse für Engern, Ahe und Kohlenstädt in Rinteln - wo letztendlich die Entscheidung fällt, ob gehandelt wird - ankommen und berücksichtigt werden.

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