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Sieben Ortswehren im Wettstreit: Reinerbeck vor Grupenhagen

Eimerwettkämpfe in Dehmke

Dehmke (sbr). Eimerwettkämpfe haben offensichtlich bereits eine lange Tradition bei der Freiwilligen Feuerwehr, das verrät schon ihr Name. Galt es früher, Flammen mit Wassereimern zu bekämpfen, sucht man dieses nostalgische Hilfsmittel im modernen Feuerlöschwesen heute bei den traditionellen Eimerwettkämpfen vergeblich.

veröffentlicht am 20.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:41 Uhr

Oder bezieht sich der Name vielleicht mehr auf das Ziel des Löschangriffs? Doch auch da war zumindest in Dehmke kein Eimer zu sehen, sondern ein Kanister, den es galt, mit dem Wasserstrahl zu treffen. Beim freundschaftlichen Vergleich der Aerzener Ortswehren ging es für die jeweilige Gruppe darum, in möglichst kurzer Zeit einen Löschangriff von einer offenen Wasserentnahmestelle aufzubauen. „Der Wassertrupp und der Schlauchtrupp legen eine Saugleitung, um das Wasser zu entnehmen. Währenddessen läuft der Angriffstrupp nach vorn und der Melder setzt den Verteiler. Danach müssen alle drei Trupps jeweils einen Kanister vom Stativ spritzen. Die Zeit wird erst dann gestoppt, wenn diese Aufgabe erfolgreich erfüllt werden konnte“, erklärt Walter Scheler von den ausrichtenden Brandschützern in Dehmke.

Der Einladung der Freiwillige Feuerwehr Dehmke waren sieben Aerzener Ortswehren gefolgt. Mit acht Gruppen traten die freiwilligen Brandschützer an, um ihrer Ortswehr den Wanderpokal, gestiftet von der Sparkasse Weserbergland, zu sichern. Am Ende konnte die Freiwillige Feuerwehr Reinerbeck mit einer Bestzeit von 1:39 min. dominieren, gefolgt von der 2. (1:52 min.) und 1. Mannschaft der FF Grupenhagen (1:55 min.). Den vierten Platz sicherte sich die FF Königsförde (1:57 min.) vor der FF Aerzen (2:13 min.), der FF Selxen (2:34 min.) den Gastgebern aus Dehmke (2:38 min.) sowie der Jugendfeuerwehr Dehmke

/Multhöpen (3:17 min.).



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