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Handwerkerhaus

Eigentum verpflichtet

Zu: „Was ist los am Handwerkerhaus“, vom 3. Januar
Seit vielen Jahren zeigt sich das von Ihnen beschriebene (Handwerker-)Haus als Krebsgeschwür in einem ansonsten intakten sozial und kulturell durchmischten Wohnquartier.

veröffentlicht am 27.01.2020 um 20:48 Uhr

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Die Missstände sind offenkundig: überquellende Müllcontainer mit aufgeplatzten Müllsäcken, die Ratten und Krähen ein reiches Betätigungsfeld bieten, ein marodes Dach, von dem sich bei Stürmen regelmäßig Ziegel lösen und bereits zu umfangreichen und lang anhaltenden Sperrmaßnahmen durch die Feuerwehr geführt haben und immer wiederkehrende unsachgemäße Sperrmüllablagerungen vor dem Haus.

Die gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit des Eigentümers ist in diesem Fall eklatant. Da wird eine Immobilie ausschließlich zur Gewinnmaximierung missbraucht, indem man minimal investiert und die dort wohnenden Menschen und das Gebäude sich weitgehend selbst überlässt. Wie sollten zum Beispiel Bewohner, die aus anderen Kulturkreisen stammen und eventuell unsere Sprache nur unzureichend beherrschen, die stringenten Regularien der Sperrmüllabholung ohne Anleitung umzusetzen imstande sein? Es gilt nach wie vor der Grundsatz: Eigentum verpflichtet, aber leider nur in Form dieses moralischen Appells, ohne konkrete Rechtsgrundlage.



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