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Leichtathleten freuen sich auf die Team-EM / Kritik an der Aufgabe von Platzwarten im Weserberglandstadion

Ehrung der Athleten im Medienraum der Dewezet

Hameln. Wieder haben die Leichtathleten der LG Weserbergland im Sportjahr 2012 bei nationalen Meisterschaften hervorragende Platzierungen und Leistungen erreicht. Viele Gäste und Förderer aus Politik und Wirtschaft hatten die Verantwortlichen der LG zum Empfang eingeladen. Der Medienraum im Hause der Dewezet bot ihnen bereits im siebten Jahr in Folge eine gute technische Ausstattung und damit einen würdevollen Rahmen für die Sportlerehrung, berichtet LG-Pressewart Manfred Scholz.

veröffentlicht am 22.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:21 Uhr

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20 Leichtathleten haben an deutschen Schüler-, Jugend- und Juniorenmeisterschaften für Männer und Frauen teilgenommen. Die Sportler standen im Mittelpunkt dieses Abends.

Besonders erfreut zeigte sich Uwe Beerberg bei seiner Begrüßung über die Anwesenheit der Präsidentin des niedersächsischen Leichtathletikverbandes, Rita Girschikows-ky, die gerade mit der Delegation des Deutschen Leichtathletik-Verbandes die Team Europameisterschaften 2014 nach Braunschweig geholt hatte. „Die Sportstätten in Braunschweig sind in einem hervorragenden Zustand, was die Vergabe rechtfertigt“, führte sie aus und schlug den Bogen zum Hamelner Weserberglandstadion, in dem in den letzten Jahren viele hervorragend organisierte Landes- und norddeutsche Meisterschaften durchgeführt wurden. An der 1993 sanierten Sportanlage nagt natürlich auch der Zahn der Zeit, die Stabhochsprunganlage und die Hochsprungmatte müssten dringend erneuert werden. Vieles haben die Leichtathleten schon in Eigenarbeit erreicht und der Stadt damit erhebliche Kosten abgenommen. Sollten Platzwarte nicht wiederbesetzt werden, würde dies die Anlage schädigen. „Ich bin sowohl beeindruckt von der familiären Atmosphäre, in der sie die Leistungen ihrer Athleten präsentieren, als auch von den Leistungen selbst und den damit verbundenen Hintergründen“, lobte Karl-Heinz Brandt in seinen Ausführungen zum Thema „überregionaler Erfolg in der Leichtathletik und wer dazu beiträgt“ und überbrachte als Vertreter von Landrat Butte Grüße und Anerkennung des Landkreises Hameln-Pyrmont an die fünf Vereine der LG, ESV Eintracht Hameln, MTV Coppenbrügge, TSC Fischbeck, TV Stadtoldendorf und TSG Emmerthal.

Kreissportbund-Chef Fred Hundertmark appellierte an die Stadt (leider war kein Vertreter anwesend) und den Landkreis, das überregional bedeutende Hamelner Stadion, in dem wohl jeder norddeutsche Leichtathlet schon einmal war, wettbewerbsfähig zu halten, da ja auch andere große Sportereignisse hier stattfinden.

Und die Präsidentin Girschikowsky sagte abschließend: „Wir Leichtathleten sind nicht diejenigen, die goldene Wasserhähne fordern, wir sind mit Einfacherem zufrieden, aber Mindestvorrausetzungen müssen auch zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen erfüllt werden.“ Dass dies nicht nur für den Leistungssport, sondern auch für den Breitensport gelte, betonte sie. „Der Sport ist zwar eine freiwillige Leistung der Kommunen, aber er sollte zu einem Muss werden für unsere Kinder, die Bewegung in der heutigen Zeit so nötig haben“, lautete ihr Appell, der die Zustimmung bei den Anwesenden fand, die den Abend am Buffet und bei netten Gesprächen enden ließen.



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