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Ehrenamtliche helfen Demenzkranken

Meerbeck (han). Fünf Ehrenamtliche haben sich zusammengefunden, um unter der Regie der Diakonie Sozialstation Meerbeck jeweils an einem Nachmittag pro Monat Demenzkranke zu betreuen und deren Angehörige zu entlasten.

veröffentlicht am 22.02.2008 um 00:00 Uhr

Die ehrenamtlichen Helfer sind durch einen Aufruf im Gemeindebrief auf das neue Angebot der Diakonie Sozialstation aufmerksam geworden. Einige von ihnen sind selbst ehemalige Mitarbeiter der Meerbecker Sozialstation. Geschult wurden die Ehrenamtlichen von Manuela Ostrowski, die als Altenpflegerin mit Fachweiterbildung Gerontopsychatrie und Allgemeinpsychiatrie für die Diakonie tätig ist und die Betreuungsnachmittage anleitet. "Ich möchte Demenzkranken helfen und deren Verwandte entlasten", beschreibt die ehemalige Diakonie-Mitarbeiterin Heike Liebrecht ihre Motivation, "schließlich sind die Angehörigen froh, wenn sie hin und wieder ein paar Stunden frei haben." Um die Erkrankten optimal zu fördern und zu beschäftigen, gehen die ehrenamtlichen Betreuer auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Erkrankten ein. Auf dem Programm stehen gemeinsames Singen, Gesellschaftsspiele, Gespräche, Gedächtnistraining und "biographische Arbeit." Da Demenzkranke in ihrem Bewusstsein häufig in der Vergangenheit leben, werden sie von den Betreuern zu Kindheit und Werdegang befragt, so Kaesler. Auch eine Dorfchronik haben die Helfer griffbereit, aus der sie den Erkrankten bei Interesse vorlesen. Das Angebot der Diakonie Sozialstation wird vom Betreuungsgeld finanziert, das Angehörige von Demenzkranken in Anspruch nehmen dürfen. Bei Bedarf werde die Diakonie den Angehörigen bei der Beantragung des Geldes beratend zur Seite stehen, versichert Kaesler. Ein erstes Treffen ist für Donnerstag, 27. März, 14.30 bis 17 Uhr, im Meerbecker Gemeindehaus geplant.



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