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Kulturgemeinschaft kämpft für Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses

Ehrenamt wird in Hemmendorf groß geschrieben

Hemmendorf. Die jährlichen Zuschüsse von der Gemeinde Salzhemmendorf für das Dorfgemeinschaftshaus Hemmendorf dienen der Erhaltung der Bausubstanz. Jahr für Jahr ist daher der Betreiberverein Kulturgemeinschaft Hemmendorf auf Veranstaltungen und Spenden zum Betrieb des Hauses angewiesen. 1982 gründeten Vereinsvertreter und Ortsbürgermeister Rudi Kaller die Kulturgemeinschaft, um den Zusammenhalt der Bürger im Dorfgemeinschaftshaus zu fördern. In früheren Jahren wurde das Haus noch als Dorfschule genutzt. In den ersten Jahren der Kulturgemeinschaft war jeweils der Ortsbürgermeister zugleich Vorsitzender und die Vorsitzenden der örtlichen Vereine stimmberechtigt. Dies änderte sich unter Peter Kruppki, der für das Amt dann nicht mehr zur Verfügung stand. Seit 2005 steht Dieter Georgi dem Verein vor, der von Ortsbürgermeister Friedrich Lücke als zweiten Vorsitzenden, Petra Haehnel als Kassenwartin und Iris Jasper als Schriftführerin unterstützt wird.

veröffentlicht am 07.01.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:03 Uhr

Finanziert werden die Betriebskosten des Hauses, wie Heizung und Strom, durch den Erlös von Veranstaltungen wie Trödelmarkt und Schlachteessen und Vermietungen für Familienfeiern. Ein Teil des Hauses ist untervermietet an den Bläsercorps, der hier regelmäßig die Übungsabende abhält. „Ohne diese Einnahmen könnten wir das Haus nicht weiter betreiben“, so Georgi. Die Kulturgemeinschaft hat auch eine Bestuhlung in Form von einer Bierzeltgarnitur, in der sie 300 Personen unterbringen kann. Damit konnte der Motorradgottesdienst unterstützt werden. Richtig stolz ist Georgi aber auf das ehrenamtliche Engagement seiner Mannschaft. So werden alle Arbeiten am Haus ehrenamtlich durchgeführt. „Ein Team von vier bis fünf Leuten kümmert sich um die Pflege der Anlagen und ein anderes Team steht für Baumaßnahmen zur Verfügung. Im vergangenen Jahr haben wir etwa in unserem Schuppen neue Fenster eingesetzt oder das Raucherhäuschen fertiggestellt“, so Georgi. Für das kommende Frühjahr ist eine große Bank-Aktion geplant, bei der alle 14 Bänke rund um den Ort freigeschnitten und neu gestrichen werden sollen.

Auch für das Helferessen standen viele Freiwillige bereit, spendeten Kuchen und Kaffee klönten und machten schon Pläne für dieses Jahr. „Ich bin stolz darauf, dass in unserem Ort so viele Ehrenamtliche am Wirken sind. Natürlich haben wir auch die Wühlmäuse eingeladen, die sich jedes Jahr mit viel Hingabe um die Beete an der Bundesstraße kümmern und aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken sind“, so Georgi.gök



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