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Bei den Unterkünften an der Heeresfliegerwaffenschule ist alles im grünen Bereich

Eher Probleme der Kapazität als der Qualität

Bückeburg (rc). "Wir haben den Vorteil, dass wir eine moderne Schule sind und in den vergangenen Jahren bereits einige Investitionen getätigt wurden oder noch getätigt werden." So reagierte der Pressesprecher der Heeresfliegerwaffenschule, Oberstleutnant Michael Baumgärtner, auf Nachfrage auf den neuesten Bericht des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe (siehe oben).

veröffentlicht am 22.03.2007 um 00:00 Uhr

Bei den Unterkünften habe die Waffenschule eher ein Problem der Kapazität denn der Qualität. So sei zum Beispiel der Block A der Jägerkaserne bereits Ende der neunziger Jahre nach dem Konzept "Unterkunft 2000" saniert worden: Seitdem haben Lehrgangsteilnehmer ein Einzelzimmer und teilen sich die Nasszelle mit einem zweiten Kameraden. Weitere Unterkunftsgebäude in der Jägerkaserne werden in den kommenden Jahren noch saniert, sagte Baumgärtner weiter. Entsprechende Mittel stünden bereit und seien in der Finanzplanung des Verteidigungsministeriums vorgesehen. Auf dem Flugplatz Achum werden in den kommenden Jahren zwei neue Unterkunftsgebäude mit weit über 200 Betten errichtet - natürlich nach den neuesten Standards (wir berichteten). Die hohe Einsatzbelastung der Heeresflieger bestätigte der Oberstleutnant: "Ja, bei jedem Auslandseinsatz der vergangenen Jahre waren wir dabei, die Belastung ist sehr hoch." Besonders qualifiziertes Personal wie Piloten oder aber Mechaniker sei erheblich gefordert, zumal auch ihre Einsatzfrequenz "hoch ist". Ob durch zusätzliches Personal Abhilfe geschaffen werden könnte oder aber neue Stellen zugewiesen werden könnten, konnte Baumgärtner nicht beantworten: "Das müssen andere Stellen tun. Wir als Heeresflieger leisten, was von uns gefordert wird." Seitens des Vorsitzenden der Personalvertretung der Waffenschule, Hauptmann Norbert Steinmeier, war auf Anfrage keine Auskunft zu möglichen Unterkunftsproblemen oder aber zu der hohen Einsatzbelastung zu erhalten. "Kein Kommentar", so seine Antwort. Nach Informationen unserer Zeitung soll es aber doch an einer Stelle Probleme geben, und zwar mit der UHG, der Unteroffizier-Heimgesellschaft. Hier soll es vor allem im Küchenbereich Probleme mit der Einhaltung hygienischen Vorschriften geben. Sanierung oder Neubau ist bisher nicht vorgesehen.

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