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Heinz und Ingeborg Grabbe feiern "Goldene"

"Ehen können auch heute noch halten"

Ahnsen (tw). "Wir möchten ein Zeichen setzen, dass Ehen auch heute noch halten können. Dass man nicht beim ersten Gewitter das Handtuch schmeißen, sondern immer wieder aufeinander zugehen muss", sagen Heinz (69) und Ingeborg (68) Grabbe, als sie sich gestern unter dem Buchsbaum-Bogen an ihrem Haus, Schulstraße 9,dem Fotografen stellen. Über dem Grün leuchtet die Zahl "50" in Gold, denn: beide sind seit exakt 50 Jahren ein Paar.

veröffentlicht am 20.09.2007 um 00:00 Uhr

"Wir möchten ein Zeichen setzen, dass Ehen auch heute noch halte

Minuten zuvor hatte Pastor Günter Fischer dem Paar die Glückwünsche von Landesbischof Jürgen Johannesdotter überbracht - und gemeinsam mit den Grabbes sowie Freunden und langjährigen Weggefährten im Wohnzimmer ein Gebet gesprochen und den Brautleute den Segen erteilt. Die standesamtliche Trauung von Heinz und Ingeborg Grabbe fand gestern vor genau einem halben Jahrhundert in Rolfshagen statt; Standesbeamter war der damalige Landrat Karl Ebeling. Das Wetter war damals durchwachsen - "wie das Leben". Kennen und lieben gelernt hat sich das heutige Ehepaar Weihnachten 1955 in der "Grünen Eiche", als Ingeborg, in Breslau geboren, mit 18 Jahren das erste Mal tanzen gehen durfte. Ingeborg Grabbe leitet seit mehr als 30 Jahre die Gymnastiksparte; Ur-Ahnser Heinz Grabbe - Lebensmotto: "Was ich anfange, bringe ich auch zu Ende" - ist seit 42 Jahren Bürgermeister, aktuell auch Vize-Chef des Eilser Rates und zweiter Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters. Der Träger von gleich zwei Bundesverdienstkreuzen hatte, heute selten, im Leben nur zwei Arbeitgeber - coop und die Sparkasse. Gemeinsam ist das Paar seit einiger Zeit auch im Seniorenclub Ahnsenaktiv. Die Grabbes haben zwei Töchter, Marina (49) und Kirsten (37). Den Nachwuchs komplettieren vier Enkelkinder, zwischen 5 und 27 Jahre alt. "Das Wichtigste", sagt das Ehepaar, "ist uns, dass wir noch lange gesund und munter bleiben, um für all unsere Lieben da sein zu können." Übrigens: Am Wochenende wird nochmal gefeiert - dann allerdings im Familienkreis und im "Heeßer Krug". Am 18. Oktober, dem Geburtstag von Heinz Grabbe, geht's dann für zehn Tage in die zweiten Flitterwochen - natürlich auf die Lieblingsinsel Amrum.



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