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30 Mal Bad Eilsen in fünf Jahren: Georg Wlotzki hat Kurort und Bückeberg-Klinik lieb gewonnen

Ehemaliger Kumpel zahlt keine Kurtaxe mehr

Bad Eilsen (tla). Georg Wlotzki gefällt es in Bad Eilsen. Der 82-Jährige kommt mittlerweile seit fünf Jahren immer wieder regelmäßig als Besucher in den Kurort. Er verbringt, wie er selber sagt, seinen Urlaub in der Bückeberg-Klinik. Inzwischen ist der Rentner aus Marl zum 30. Mal Gast bei Ralf Schönwald und seinem Team.

veröffentlicht am 13.11.2008 um 00:00 Uhr

Georg Wlotzki (M.) verbringt seinen Urlaub in der Bückeberg Klin

"Wir schenken ihm aus diesem Anlass für seine Treue eine Woche mit allen Anwendungen", erklärt Schönwald, Geschäftsführer der Bückeberg-Klinik und fügt hinzu: "Georg Wlotzki bekommt bei uns immer das gleiche Zimmer und seinen Stammplatz im Restaurant. Außerdem wird für ihn sein Lieblingsessen Kaiserschmarrn gekocht." Der 82-Jährige bleibt meistens für 14 Tage. Dieses Jahr ist er bereits zum sechsten Mal im Kurort. "Ich habe die Klinik durch meine Knieoperation 2003 kennengelernt. Es hat mir hier sofort gefallen. Nun bin ich einfach nur da, um mich zu entspannen. Ich erhalte Massagen und fahre Ergometer", erklärt Wlotzki, der zudem die Geselligkeit schätzt und gerne spazieren geht. Noch bis zum 15. November bleibt der Rentner, der rund 40 Jahre unter Tage gearbeitet hat, im Schaumburger Land. Aber seine nächste Reise ist bereits geplant. Das Ziel steht natürlich ebenfalls schon fest. "Zu Weihnachten bin ich wieder für zwei Wochen in Bad Eilsen", sagt der 82-Jährige, der bei sich zu Hause auch gerne ein wenig im Garten arbeitet. In der Bückeberg-Klinik freut sich Georg Wlotzki auf vor allem auf Ruhe und Erholung, zumal: "Hier brauche ich nicht selber kochen. Für mich alleine ist das häufig sehr aufwendig. Außerdem macht es keinen großen Spaß." Für die Gemeinde ist der Rentner aus Marl bei Recklinghausen inzwischen ein Ehrengast. "Er braucht bei uns keine Kurtaxe mehr zu bezahlen", erläutert Bürgermeister Horst Rinne, der ihm zum 30. Besuch ein Bildband von Bad Eilsen überreichte. Das sieht Georg Wlotzki aber nur bedingt als ein Andenken an, weil er auch noch in den nächsten Jahren in die Kurstadt kommen möchte. Manchmal scherzen er und Ralf Schönwald darüber, dass der 82-Jährige doch seinen zweiten Wohnsitz in die Bückeberg-Klinik verlegen könne. Aber: "Die Zimmer sind mir hier einfach zu klein. Ich bin ein großes Haus gewöhnt", sagt Wlotzki dann immerzu aus Spaß, der selbstverständlich den Komfort der Klinik zu würdigen weiß.Zudem ist der "Stammpatient" beim Personal bekannt und beliebt: "Die Mitarbeiter haben ihm zu seinem "30. Jubiläum" einen Bademantel geschenkt", berichtet Geschäftsführer Schönwald.



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