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Rathausbau jetzt mit Nachtbeleuchtung / "Wir sind noch nicht am Ende"

Effektvoll: Stadtmarketing setzt "100-Jährigen" ins rechte Licht

Bückeburg (bus). Das Bückeburger Stadtmarketing hat den Rathaus-Geburtstag zum Anlass genommen, am Samstagabend Punkt 20 Uhr das neue Beleuchtungskonzept für den Marktplatz und das Rathaus vorzustellen. "Bückeburg setzt wieder einmal einen Meilenstein in Sachen Tourismus", offenbarte Marketing-Chef Sönke Lorenzen bei Einbruch der Dunkelheit den mehr als einhundert Frauen und Männern, die sich die Präsentation trotz unwirtlicher Witterung nicht entgehen lassen wollten.

veröffentlicht am 09.10.2006 um 00:00 Uhr

Illuminiert: das Rathaus.

"Bückeburg soll von nun an auch abends und nachts sichtbar und schön sein", sagte Bürgermeister Reiner Brombach zu dem von Anke Deeken (Entwurf) und der Firma "Mews Elektrotechnik" (Installation) umgesetzten Illuminationslayout. Fachfrau Deeken (Planungsbüro Deeken und von Ohlen, Bremen) unterstrich, dass das Konzept sich vor allen Dingen an der Betonung bemerkenswerter Details orientiere. "Es geht nicht darum, mit möglichst starken Strahlern, möglichst große Flächen auszuleuchten." Am Sonnabend zeigte sich der Unterschied zu herkömmlicher Ausleuchtung insbesondere an der Stadtkirche. Hier hatten die Experten für eine Nacht mit der halben Wattstärke der sonst verwendeten Strahler einen enorm plastisch anmutenden Eindruck erschaffen. Apropos Wattstärke: Die Spezialisten arbeiten - 35 W, 70 W, 150 W - mit ausnehmend überschaubaren elektrischen Leistungen. Was dieüber ihre Stromrechnungen beteiligten Mit-Sponsoren der (auf Dauer angelegten) nächtlichen Rathaus-Erhellung (Volksbank in Schaumburg und Sparkasse Schaumburg) sicherlich gerne vernommen haben. Dass das bislang mit etwa 30 000 Euro zu Buche schlagenden Konzept eine Weiterentwicklung erfahren wird, stand bei allen Verantwortlichen außer Frage. "Wir sind noch nicht am Ende, müssen viel ausprobieren und uns an viele Dinge herantasten", kündigte Deeken an. Dass der Vorstellung mit dem unvermittelt durch die Wolkendecke brechenden Vollmond ein zusätzlicher "Strahlemann" erwuchs, war zwar nicht eingeplant, konnte das Pläsier der begeisterten Teilnehmer aber auch nicht wesentlich schmälern.

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