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IHK antwortet auf Kritik Winkelhakes

Edeka-Kontroverse: "Apfel mit Birne verglichen"

Bad Eilsen/Hannover (tw). "Ich habe nichts zurück zu nehmen", hat Friedrich Winkelhake, Chef des Heimat- und Kulturvereins Eilsen, angesichts der Kritik der IHK Hannover an seinen Äußerungen in der Neukauf-Frage erklärt (wir berichteten). Das ruft erneut die Kamm er auf den Plan.

veröffentlicht am 03.03.2008 um 00:00 Uhr

Wenn Winkelhake schreibe: "Was in Heeßen von der IHK abgeraten wurde, gilt für Bad Eilsen nicht? - Ach so.", dann "will er der IHK damit offenbar Ungleichbehandlung beider Projekte unterstellen", moniert Dipl-Ing. Gerhard Hoppe in einem Brief an die Samtgemeinde. Der IHK-Experte: "Recht hat er. Allerdings anders, als er es ironisch zum Ausdruck bringen will." Zutreffend sei, dass der Gegenstand der IHK-Stellungnahmen in beiden Fällen die Beurteilung vermutlicher Auswirkungen großflächigen Einzelhandels gewesen sei. Allerdings unterscheiden sich beide Projektstandorte laut Hoppe in entscheidenden Punkten. Während der Standort in Heeßen wegen seiner Ortsrandlage und wegen seiner Verkehrsgunst erhebliche Kaufkraftumlenkung durch großflächigen Einzelhandel aus dem zentralen Versorgungsbereich Bad Eilsens vermuten lasse, "dürfte das jetzt geplante großflächige Projekt an der Hauptstraße keine wesentlichen Probleme, sondern eine deutliche Verbesserung der Versorgungsla ge in der Gemeinde zur Folge haben", so der IHK-Fachmann. Grund dafür sei seine sehr zentrale Lage in Bad Eilsen, in günstiger Nachbarschaft zu den großen zusammenhängenden Wohngebieten. Fazit Hoppes: "Die von Herrn Winkelhake verglichenen Projekte gehören zwar in der Tat in denselben Obstkorb. Allerdings handelt es sich im einen Fall um einen Apfel, im anderen um eine Birne." Anmerkung der Red.: Da nunmehr alle Argumente ausgetauscht sind, wird die Diskussion im redaktionellen Teil hiermit beendet.



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