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Haflingerhof Böhne präsentiert sich beim "Reitsport à la carte" / Heute startet "Nacht der Pferde"

"Echte Allrounder, sehr robust und zugänglich"

Tallensen-Echtorf (kcg). Ernst Böhne hat viel zu schleppen. Trensen und Geschirre für zwei seiner Haflinger verstaut der 60-Jährige in seinem Auto, bevor die Pferde selbst und die zweispännige Kutsche auf Anhänger verfrachtet werden. "Um auf einem guten Platz zu trainieren, müssen wir logistische Höchstleistungen bringen",sagt der Pferdefreund lachend.

veröffentlicht am 16.05.2008 um 00:00 Uhr

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Böhne ist Besitzer eines Haflinger-Hofes in Tallensen-Echtorf und leidenschaftlicher Hobby-Kutscher. Um sein Können und das seiner Pferde auf dem großen Stadthäger Turnier "Reitsport à la carte" zu präsentieren, übt er jeden zweiten Tag im Gelände oder auf besagtem Fahrplatz eines Freundes, möglichst schnell und präzise unterschiedliche Hindernisse mit dem Marathonwagen zu bewältigen. Vor 15 Jahren habe er sich das erste Pony angeschafft, erinnert sich der gelernte Sicherheitstechniker. "Das war ein Dülmener Wildpferd. Ich bin dann aber schnell auf Deutsche Reitponys umgestiegen, weil die besser für meine Enkelkinder geeignet waren." Schließlich habe er sich in die Haflinger verliebt, von denen heute fünf Exemplare auf seiner Wiese grasen. "Haflinger sind echte Allrounder und sehr robust und zugänglich", schwärmt Böhne von seinen Tieren, mit denen er regelmäßig an Wettbewerben teilnimmt. Ob Dressur-, Gelände- oder Kegelprüfungen der Klassen E und A: Der Echtorfer kann auf eine stattliche Anzahl an Turniererfolgen wie dem Sieg beim "Schaumburger Cup" im vergangenen Jahr zurückblicken. Vor allem die Geländefahrten machen dem Rentner große Freude. "Der Parcours wird im Galopp gefahren. Da geht es richtig wild zu, das erfordert viel Konzentration." Sein Geschick als Fahrer beweist Böhne aber nicht nur auf Turnieren. Der Pferdebesitzer richtet Planwagen- und Kutschfahrten aus und stellt sein Gespann für Hochzeiten, Geburtstage und Ausflüge zur Verfügung. Stehen seine Pferde einmal nicht vor der Kutsche, werden sie von der 18-jährigen Janina Mantik bewegt, die Böhne auch bei den Arbeiten im Stall unterstützt. Zudem betreut die Schülerin die ponybegeisterten Jugendlichen, die in ihrer Freizeit kostenlos auf Böhnes Haflingern reiten. "Ich bin froh, dass die Kinder sich mit den Pferden beschäftigen", sagt der 60-Jährige. "Denn beim Reiten werden auch die Muskeln der Ponys trainiert, die beim Fahren nicht beansprucht werden." Beim "Reitsportà la carte" wird Ernst Böhne unter anderem bei der "Nacht der Pferde" heute Abend ab 20 Uhr mit seinen Pferden zu erleben sein, zu welcher der Reit-, Zucht- und Fahrverein Stadthagen anlässlich seines 60-jährigen Bestehens in die Reithalle an der Schachtstraße einlädt. Am Sonntag, 18. Mai, nimmt Böhne am spektakulären Wettbewerb "Jump, Drive and Drive" teil.



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