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Anwohner beschweren sich / Problem bei der Stadt bekannt / Kaum Hoffnung auf Lösung

DSL-Lücken auch in Berenbusch-Nordholz

Bückeburg (rc). Auch im Bückeburger Ortsteil Berenbusch-Nordholz mehren sich die Beschwerden, dass zahlreiche Haushalte keinen DSL-Anschluss oder aber nur einen mit einer sehr geringen Bandbreite haben. "Eine Übertragungsrate von 384 bis höchstens 1000 Kilobytes", beschwert sich unser Leser Lothar Missal. Der zudem nochmit weiteren Problemen zu kämpfen hat: Drei Tage lang funktionierte sein DSL-Anschluss. Dann brach die Leitung zusammen. "Seitdem geht nichts mehr." Wie Missal berichtete, hätten auch seine Nachbarn mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Auch sie hätten nur sehr geringe Übertragungsraten oder erst gar keinen Anschluss, weil es technisch nicht möglich gewesen sei. Von Häusern an Nordholzer Straße, "Am Speicher", "Im Kamp" und "Zwischenstraße" berichtet Missal.

veröffentlicht am 15.02.2008 um 00:00 Uhr

"Zum Glück läuft der Hafen über das Mindener Ortsnetz", stellte Ortsbürgermeister Horst Schwarze auf Anfrage fest. Ihm und auch der Stadt sei das Problem mit den DSL-Anschlüssen in Berenbusch bekannt. Seinerzeit sei sogar im Verwaltungsausschuss beraten worden, ohne dass es zu einem Ergebnis gekommensei. Wie Schwarze - bis zu seiner Pensionierung bei T-Com angestellt - aus seinen beruflichen Erfahrungen berichtete, müssten neue Leitungen mit einer höheren Bandbreite gelegt werden, um des Problems Herr zu werden: "Berenbusch liegt einfach zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt." Ob dazu die T-Com in Zeiten schmaler Kassen und sinkender Kundenzahlen und ausbleibenden Gewinnen bereit sei, sei mehr als fraglich: "Die verlegen nur, wenn es sich rechnet." Er wisse von einigen Berenbuschern, die versucht hätten, über ihren Stromanschluss ins Internet zu gehen. Das laufe aber mehr schlecht als recht, so Schwarze weiter. Er wolle noch "das eine oder andere Gespräch" mit der T-Com führen. Macht den Berenbuschern aber wenig Hoffnungen: "Ich bin Realist."



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