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Informationsveranstaltung am 25. März im Rathaus / Lücken u.a. in Deckbergen und Wennenkamp

DSL: Telekom willüber Löcher im Netz reden

Rinteln (wm). Dienstag, 25. März, diesen Termin sollten sich alle DSL-Interessierten in den Rintelner Ortsteilen frei halten. Wie Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz auf der jüngsten Ratssitzung mitgeteilt hat, ist es der Stadt Rinteln gelungen, einen Vertreter der Telekom nach Rinteln zu holen, der über den weiteren Ausbau des DSL-Netzes informieren will.

veröffentlicht am 11.03.2008 um 00:00 Uhr

Die Bürgerversammlung findet am Dienstag, 25. März, 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Zimmer 535, Klosterstraße 20, statt. Es würde den Wunsch nach einem möglichst flächendeckenden DSL-Ausbau unterstützen, um den Telekommunikationsnotstand auf dem platten Land zu beheben, betonte Buchholz, wenn möglichst viele betroffenen Bürgerinnen und Bürger an dieser Veranstaltung teilnehmen würden. Bereits im November vorigen Jahres hatte Erster Stadtrat Jörg Schröder mit der Telekom Kontakt aufgenommen, denn vor allem in Goldbeck, Deckbergen, Kohlenstädt und Wennenkamp fehlen Anschlüsse an die Daten-Autobahn. Das Problem: Für einen DSL-Anschluss reicht es nicht, eine Telefonleitung zu besitzen, die Vermittlungsstelle muss mit ausreichenden Anschlüssen ausgestattet sein, um alle Haushalte versorgen zu können. Beispiel: Auf der Bulte in Deckbergen ist der nächste Verbindungpunkt in Hess. Oldendorf, ganze sieben Kilometer entfernt. Auch Länge und Durchmesser der vorhandenen Leitung spielen eine Rolle. Dazu kommt, das, was die Technik hergibt, ist in vielen Bereichen noch nicht abrufbar. Mancher, der im Internet unter www.speedmeter.de nachschaut, wird feststellen, dass aufgrund technischer Gegebenheiten auf seiner Daten-Autobahn kaum mehr als 700 kbit pro Sekunde unterwegs sind. Wie Telekom rechnet, hatte Torsten Bursee, Leiter der Telekom-Produktionsplanung Nordwest in Oldenburg, bereits bei einer ähnlichen Informationsveranstaltung, wie in Rinteln geplant, in Nordsehl erläutert: Ermittelt werde zunächst das Neukundenpotenzial. Wenn davon 60 Prozent DSL ordern würden, sei es für die Telekom wirtschaftlich - Erdarbeiten sind schließlich teuer.



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