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Arbeitskreis der Samtgemeinde Nienstädt will bis Februar Klarheit von der Telekom

DSL: Jetzt sind 05724 und 05722 im Visier

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Der DSL-Arbeitskreis der Samtgemeinde Nienstädt hat am Montagabend die weitere Marschrichtung bei der Schließung der Versorgungslücken für den schnellen Internetzugang festgelegt. Die Richtung lässt sich mit den amtlichen Vorwahlen 05724 und 05722 zusammenfassen. Diese sollen auch mit DSL versorgt werden, nachdem sich für die Hesper 05721-Anschlüsse bereits ein Lösung anbahnt.

veröffentlicht am 28.11.2007 um 00:00 Uhr

Blick ins DSL-Loch Seggebruch/Hespe/Helpsen: Die grün markierten

Bei der Hesper Lösung setzt der Arbeitskreis nach den Worten des stellvertretenden Verwaltungschefs Ditmar Köritz auf die Zusagen von Telekom-Vertretern in einer Veranstaltung in Hiddenserborn vor wenigen Wochen (wir berichteten). Deren Kern: Im Vorwahlbereich 05721 in Hespe sollen die Anschlüsse und die entsprechende Technik im kommenden Jahr ohne kommunale Kostenbeteilung kommen, weil dort wahrscheinlich mindestens 300 Teilnehmer ans Netz gehen werden. Das in der Sitzung erstmals vorgestellte Ergebnis der Bedarfserhebung hat laut Köritz das nächstgrößte Loch im DSL-Netz offenkundig gemacht. Es liegt im Vorwahlbereich 05724 und erstreckt sich auf die Gemeinden Helpsen, Seggebruch und Hespe. Köritz schätzt auf Basis der Erhebung, dass in diesem Bereich rund 240 Haushalte für einen Anschluss beziehungsweise eine Aufrüstung in Frage kommen. Auf dieses Loch sollen sich zunächst die weiteren Bemühungen konzentrieren. Mit im Auge haben Arbeitskreismitglieder und somit die Samtgemeinde das kleinste DSL-Loch -den Vorwahlbereich 05722. Betroffen sind die Gemeinden Seggebruch und Hespe. Der Bedarf dürfte aber unter 100 Anschlüssen liegen. Sinn machen könnte ein weiteres Engagement nach Einschätzung des stellvertretenden Verwaltungs chefs, wenn der Bückeburger Ortsteil Rusbend einbezogen würde, der in einem ausgewiesenen DSL-Loch liegt. Gespräche mit der Stadt Bückeburg hat es noch nicht gegeben. Gleichwohl setzen Samtgemeinde und Arbeitskreis zunächst auf eine weitere Zusage der Telekom während der Veranstaltung in Hiddenserborn. Die Vertreter des Leitungsmonopolisten haben da bis Februar kommenden Jahres eine Wirtschaftlichkeitsanalyse beziehungsweise ein Kostenzuschussmodell versprochen. Sobald das vorliegt, soll verhandelt werden -eventuell auchüber eine kommunale Kostenbeteiligung. In der Hinterhand hat die Samtgemeinde für den Fall der Fälle noch eine andere Variante von DSL-Versorgung: per Funk. Erst Kontakte in diese Richtung hat es laut Köritz bereits gegeben.



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