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Samtgemeinde Nienstädt beginnt mit Bedarfsermittlung auch für ISDN / Ziel: Verhandlungen mit der Telekom

DSL: Fahndung nach Schwächen und "weißen Flecken"

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Von heute an werden alle Haushalte in der Samtgemeinde Nienstädt Post von der Samtgemeindeverwaltung bekommen. Der Inhalt ist wichtig: Die Kommune will auf diesem Weg die Schwachstellen und die absoluten Löcher in der DSL-Versorgung in den Gemeinden Helpsen, Hespe, Nienstädt und Seggebruch ermitteln, um danach gezielt mit der Telekom zu verhandeln.

veröffentlicht am 29.10.2007 um 00:00 Uhr

Der Impuls zu dieser Aktion ist unzweifelhaft von der Bürgerinitiative aus Hespe und Umgebung gekommen, wie der stellvertretende Verwaltungschef Ditmar Köritz bestätigte. Er ist vom Arbeitskreis DSL der Samtgemeinde aufgenommen worden, dem Vertreter aller Mitgliedsgemeinden angehören. Am Donnerstag vergangener Woche hat die Runde die Bedarfserhebung beschlossen. Durch die flächendeckende Befragung der Einwohnerschaft der Samtgemeinde sollen nach den Worten von Köritz zwei Dinge ausgelotet werden: Die so genannten weißen Flecken, also Bereiche ohne jegliche DSL-Versorgung, und Schwächen in der jetzigen Versorgung. Immer mehr verdichten sich bei der Samtgemeinde Nienstädt Hinweise, dass die Übertragungskapazitäten in vielen Bereichen zu schwach sind. Köritz bezeichnete das als "DSL light". Auf den Sinn der Aktion werden die Briefempfänger in einem Begleitschreiben zum eigentlichen Fragebogen ausführlich hingewiesen. Abgefragt werden in jeweils mehreren Stufen die vorhandene Ausstattung in Sachen Telekommunikation und der Anschlussbedarf -sowohl für ISDN als auch für DSL. Nach Einschätzung von Köritz wird es etwa vier Tage dauern, bis die Postwurfsendung alle Haushalte erreicht hat. Bis zum 15. November sollten die Antworten bei der Samtgemeinde sein. Der Arbeitskreis DSL will am 26. November das Ergebnis beraten. Als nächstes stehen dann Verhandlungen mit der Telekom an. Die Samtgemeinde hat auch als Option, den Lückenschluss im DSL-Netz öffentlich auszuschreiben. Dabei setzt sie auf eine öffentliche Förderung.



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