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Aktueller Termin ergibt 191 Einheiten / Kulturausschuss gibt 100 Euro

DRK-Ortsverein freut sichüber viele Blutspenden - und eine Geldspende

Bückeburg (bus). 75 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Rund fünf Millionen steuern deutsche Spender bei, was pro Tag etwa 13 500 Einheiten entspricht. In diesem Zusammenhang mögen die 191 Spenden, die der jüngste Termin des Bückeburger Roten Kreuzes ergab, auf den ersten Blick ein wenig blass erscheinen. Dem ist aber nicht so. "Wir sind sehr zufrieden", bilanzierte DRK-Chefin Karin Gerstenberg am Abend eines arbeitsreichen Tages.

veröffentlicht am 09.09.2008 um 00:00 Uhr

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Gerstenbergs Zufriedenheit beruhte auf mehreren Faktoren. Einerseits hätten das 30-köpfige Ortsvereinsteam und die Abordnung des Blutspendedienstes Springe ein sehr hohes Engagement an den Tag gelegt, auf der anderen Seite weise die Zusammensetzung der Spenderschar eine erfreuliche Struktur auf. "Wir konnten uns auf Stammbesucher stützen und 17 Erstspender begrüßen", erläuterte die Hauptkoordinatorin. Im Kreis der Stammbesucher erreichten Rolf Netzer (Bückeburg, 122 Spenden), Manfred Noga (Bückeburg, 123), Herwig Beier (Bückeburg, 133), Johann Luksch (Lindhorst, 137) und Wolfgang Rüffer (Porta Westfalica, 151) bemerkenswerte Entnahmezahlen. "Und die Erstspender", unterstrich Gerstenberg, "stellen sicher, dass wir auch künftig einen ordentlichen Beitrag leisten können." Darüber hinaus hielt der aktuelle Termin eine Überraschung parat, die dem Wohlgefühl der Ortsvereinsmitglieder ebenfalls nicht abträglich war: Albert Brüggemann überreichte im Namen des Ratsausschusses für Kultur- und Fremdenverkehr einen Einhundert-Euro-Scheck, mit dem der Einsatz des DRK während des Bückeburger Skate-Events anerkannt wurde. Eine weitere Überraschung, diesmal auf der Gästeseite, kündigte Gerstenberg für den Jahresabschlusstermin (Mittwoch, 5. November, von 15 bis 19.30 in der Herderschule am Unterwallweg 5b) an. An diesem Tag werden die Bückeburger Rotkreuzler aller Voraussicht nach den 34 000sten Teilnehmer ihrer bis zum 10. September 1959 zurückreichenden Blutspendegeschichte begrüßen können. Mit dieser durchaus imposanten Gesamtzahl gibt der Ortsverein auch auf den zweiten Blick eine anerkennenswerte Figur ab.

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