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Ortsverein will Jugendrotkreuz gründen / Julia Sprenger leistet Aufbauarbeit

DRK-Mitglieder immerälter - eine neue Generation muss her

Obernkirchen (sig). "Wir besaßen einst das stärkste Jugendrotkreuz im ganzen Schaumburger Land, und es wird jetzt Zeit, dass wir wieder einen Neuanfang in Angriff nehmen." Mit diesen Worten hat der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Dieter Horstmeyer, im Gespräch mit unserer Zeitung das nächste Vorstandsprojekt klar und festumrissen. Der Startschuss soll in der Jahreshauptversammlung am Freitag, 4. April, um 19.30 Uhr im Restaurant "Rhodos" erfolgen.

veröffentlicht am 29.03.2008 um 00:00 Uhr

Horstmeyer: "Es geht uns nicht so sehr um die Tradition, die wir da pflegen wollen, sondern wir müssen uns um die Zukunft unserer Hilfsorganisation in der Bergstadt kümmern. Die aktiven Mitglieder werden immer älter und fallen dann nach und nach aus. Da muss eine neue jüngere Generation heranwachsen und entsprechend ausgebildet werden." Die wichtigste Voraussetzung für den Neubeginn ist eine geeignete Führungskraft. Die wurde mit Julia Sprenger gefunden. Sie ist die amtierende Jugendrotkreuzleiterin des DRK-Kreisverbandes und will mit Sachverstand und guten Ideen junge Menschen für die Aufgaben des Roten Kreuzes gewinnen. Julia Sprenger weiß, dass Obernkirchen einst auf diesem Feld führend war. 1952 trafen sich die Mitglieder des Jugendrotkreuzes noch in den Kellerräumen der "Roten Schule". Im August 1982 nahmen die Jugendlichen aus der Bergstadt sogar an einem internationalen Treffen mit Gruppen aus England, Belgien, Portugal, Schweden, Spanien, Frankreich, Griechenland und Holland teil. Dazu gehörte ein offizieller Empfang in Paris. Noch im Jahre 1984 wurde in der Liethhalle ein Jubiläum gefeiert - mit Jugendgruppen aus Rolfshagen, Lindhorst und sogar aus Twistringen. Horstmeyer: "Wir wollen auch künftig wieder solche Begegnungen sowie Fahrten und Zeltlager planen. Wichtig ist uns natürlich auch die Ausbildung in Erster Hilfe - bis hin zum Schulsanitäter, der schnell vor Ort ist und bei Unfällen Hand anlegen kann." Die Mitgliederversammlung kann also zu einer wichtigen Weichenstellung für den Fortbestand des DRK-Ortsvereins werden. Sie wird sich außerdem mit der Situation um die seit einem Jahr bestehende "Obernkirchener Tafel" und mit dem Haushaltsvoranschlag befassen.



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