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Zwei Wochen Türkei: Ausgrabungsstätten und "steinerne Wasserfälle"

DRK auf den Spuren der Antike

Landkreis (rd). Im Herbst hat eine unternehmungslustige 23-köpfige Gruppe an der DRK-Flugreise in die Türkei, nach Marmaris-Içmeler, teilgenommen. Und schöner konnte es nicht sein: Sonne, ein immer blauer Himmel und angenehme 24 Grad Meerestemperatur.

veröffentlicht am 20.12.2007 um 00:00 Uhr

Içmeler ist ein lebhafter, kleiner Ort mit gemütlichen Bars, Restaurants und Geschäften und liegt sechs Kilometer von Marmaris entfernt. Auf einer mit blühenden Bougainvileen und Hibiscus bewachsenen Strandpromenade konnte man zu Fuß Marmaris erreichen, das vor allem durch einen großen Basar und Yachthafen beeindruckte. Wenn auch nicht auf einer Gulet (ein nach alten Handwerkstechniken aus Holz gebauter Zweimaster) eine "Blaue Reise" unternommen wurde, so führte ein ganztägiger Bootsausflug mit Picknick an Bord die Gruppe längs der buchtenreichen Küste des Ägäischen Meeres; schöne Ankerplätze mit kristallklarem Wasser luden zum Baden ein. Doch auch in der weiteren Umgebung von Içmeler wurde Bekanntschaft mit der abwechslungsreichen Landschaft, der reichen Kultur der Türkei und seinen gastfreundlichen Menschen geschlossen. Ein Tagesausflug galt der Halbinsel Bozburun, auf der das Leben auch in den Küstenorten immer noch sehr beschaulich zugeht. Der Besuch eines türkischen Privathauses, einer Moschee und die Einkehr auf eine lauschige Terrasse eines landestypischen Restaurants standen auf dem Programm. Unbestrittener Höhepunkt der Reise war der zweitägige Ausflug nach Pamukkale und Ephesos. Die weißen, im Laufe von Jahrtausenden aus Kalksinter gebildeten Terrassen, Becken und "steinernen Wasserfällen" der kalziumhaltigen Thermalquellen bilden ein außergewöhnliches Naturschauspiel. Unvergessen wird der Gruppe der Gang durch das antike Ephesos bleiben, die Ausgrabungsstätte der Türkei. Die Metropole erlebte in römischer Zeit als Hauptstadt der Provinz Asia ihre Blütezeit; davon zeugen unter anderem das große Theater mit 25 000 Plätzen, die Agora und die Celsus Bibliothek. Erfüllt mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen kehrte die Gruppe nach zwei Wochen in das Schaumburger Land zurück.



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