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Lindhorsterin gewinnt mit der Wertnote 8,2 / Schaumburg Cup Dressur und Springen für Jacqueline Grobosch

Dressurerfolg für Sandra Winter auf Donna Clara

Reiten (ye). Die schärfste Konkurrenz kommt beim Lindhorster Hallenreitturnier meistens aus dem Schaumburger Kreisverband. Auf dem Vereinsgelände in Eichhöfe saßen die Reiter vom gastgebenden LRFV Lindhorst rechtzeitig im Sattel. Die Kandaren-L stand auf dem Programm. In der L-Dressur auf Trense hatten die Dressurdamen der Konkurrenz aus Gehrden-Vörie den Vortritt lassen müssen. Iris Scheminowski setzte sich auf Romeero durch, vor Kathrin Gunßer (LRFV Lindhorst) auf N-joy. Favoritin Sandra Winter und Donna Clara hatten kleine Abstimmungsprobleme und landeten auf Platz 14 der Trensen-L.

veröffentlicht am 21.10.2006 um 00:00 Uhr

Sandra Winter auf Donna Clara hatte in der L-Dressur Trense noch

Revanche nahmen die Gastgeber in der schwersten Dressur des Lindhorster Turniers. Sandra Winter und ihre Dunkelbraune mussten als erstes Teilnehmerpaar in die Bahn. Die Zuschauer drückten die Daumen für die Dressurausbilderin. 8,2 lautete die Wertnote. Winter musste warten bis zum letzten Reiter. 8,20 blieb die höchste Wertung und damit hatten Winter und Donna Clara den Sieg in der Tasche vor Vereinskollegin Angelika Meier auf La Mouette. Auf den Plätzen sechs bis acht landeten Melanie Werk auf Geronimo, Gunßer auf N-joy und Mareike Heurich auf Lantschou. Und was in der schwersten Dressur so gut geklappt hatte, wiederholten die Gastgeber im L-Springen mit Stechen. Vielseitigkeitsreiterin Kathrin Gunßer schaffte auf N-Joy den Sprung ins Stechen und setzte sich gegen die drei verbliebenen Konkurrenten mit einem fehlerfreien Ritt in 33,72 Sekunden durch und kassierte damit die Siegprämie. Gleichzeitig war Gunßer die einzige Reiterin, die in L-Dressur und L-Springen am Start war. In der Erfolgsbilanz der Gastgeber fehlte nur noch ein Sieg im Finale des Schaumburg Cups. Und auch den gab es im Doppelpack. An Ponyreiterin Jacqueline Grobosch und Moorland's Marcia führte im Cup kein Weg vorbei. Bereits in der A-Dressur konnte Grobosch ihre schärfste Konkurrentin und Vereinskollegin Nicole Römer im Sattel des Schecken Mäxchen auf Distanz halten und sicherte sich mit 24 Punkten den Sieg im Schaumburg Cup Dressur. Römer holte 19 Punkte und erreichte damit Platz zwei. Sechs Punkte Rückstand auf Römer bedeuteten Platz drei auf dem Dressur-Cup-Podest für Michelle Danniger (RZFV Stadthagen). Mit elf Zählern Vorsprung gelang Grobosch mit ihrer braunen Ponystute auch im Schaumburg Cup Springen der Sprung nach ganz vorn. Doch der Kampf um Platz zwei blieb spannend. Die Auetalerin Luisa Försterling war als Zweitplatzierte ins Finale eingezogen, konnte sich hier jedoch nur 4 Punkte sichern, während sich Alexandra Heimrich (RZFV Stadthagen) acht Zähler erzielte. Punktgleich belegten die beiden Amazonen damit Platz zwei. Rang drei ging hier an Fritjof Ziemer (RZFV Stadthagen) mit 16 Zählern.

Das Siegerpodest des Schaumburg Cups Springen: Fritjof Ziemer (v
  • Das Siegerpodest des Schaumburg Cups Springen: Fritjof Ziemer (v.l.), Alexandra Heimrich, Jacqueline Grobosch und Luisa Försterling. Fotos: ye
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