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Dreistündiger Blick in die Problemzonen

Bad Eilsen (mig). Einen Blick in die Problemzonen von Bad Eilsen haben die Teilnehmer des SPD-Ortsvereins bei einem dreistündigen Schnatgang getan. Die Ergebnisse der dabei gemachten Beobachtungen werden ans Rathaus weiter geleitet.

veröffentlicht am 28.03.2007 um 00:00 Uhr

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Boulebahn: Dort wird der neue Pavillon erwartet. "Die Bouler standen neben dem Tischtennistisch im Matsch. Es fehlen noch Platten", moniert Christel Bergmann. Die Saison hat begonnen. Die Spieler hofften, dass mit dem Aufstellen der Lichtmasten keine weitere Baustelle entsteht und diese Aktion in den Herbst verlegt wird. Wilhelmstraße: Dort - hinter der Feuerwehr - müsse der verdreckte Bürgersteig gesäubert werden. Remise: Der SPD-Ortsverein wird der Verwaltung Vorschläge unterbreiten, nach denen in dem renovierten Objekt einfach eingerichtete Zimmer eingerichtet werden sollen, die als Unterkunft für Radtouristen dienen könnten. Schaumburgklinik: "Beim Umrunden des Geländes waren viele entsetzt über den Zustand des Gebäudes und des Geländes", weiß Bergmann. Und ergänzt: "Es soll dort Ratten geben". Alle Mitglieder waren sich einig, dass es so schnell wie möglich mit den Plänen für das Bebauen der Brache voran gehen muss. Busbahnhof: Nach Dafürhalten der Genossen ist der Ort "kein gutes Aushängeschild" für Bad Eilsen. Das Wartehäuschen sei dringend restaurierungsbedürftig. Der Vorschlag kam, die Toiletten abzureißen, da auch das Dach scheinbar defekt ist. Um das Gelände darüber hinaus freundlicher zu gestalten, denkt der Ortsverein an das Entfernen der Büsche an der Einfahrtseite zum Rottfeld. Mit dem Freilegen des Plattenplatzes würde sich dort auch die Verkehrssicherheit, (rechts vor links) verbessern. Bergmann: "Zwei oder drei Blumenarrangements und eine zusätzliche Lichtquelle würden dem abfahrenden und ankommenden Gast ein positiveres Bild zeigen." Weserberglandklinik: Am Rottfeld fehlt ein großer Teil des Tores zur Seiteneinfahrt. Passanten würden auf die "Müllhalde" dahinter blicken. Bergmann: "Der Besitzer muss in die Pflicht genommen werden, das Äußere um das Gebäude herum wenigstens erträglich zu halten." Wilhelm-Busch-Straße: Dort und an der Ringstraße hat der Ortsverein deutliche Beschädigungen an den Bürgersteigen ausgemacht. Durch das "Parkchaos" an der Ringstraße könne kein größeres Fahrzeug passieren, ohne auf den Bürgersteig oder den Randstreifen zu geraten. Daher regen die Genossen ein Verbreitern der Straße an. Kurpark: Mit Blick auf das "Alpinum" im Bereich des Haupteingangs kamen bei den Mitgliedern Fragen auf. "Warum gerade dort?" Denn von unten könnten die Passanten die Säulen des daneben stehenden Hauses kaum noch sehen. Weitere Fragen: "Wer hat das geplant?" "Wer hat das bewilligt?" "Was kostet so etwas?" Meinung der Genossen: Der Alpengarten biete eine willkommene Abwechslung, sei am jetzigen Standort aber "fehlplatziert".

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