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Dreifacher Triumph für Rodenberg

Samtgemeinde Rodenberg (nah). Aller Anfang ist schwer. Das haben die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Apelern erleben müssen. Der Brandbekämpfer-Nachwuchs hatte sich neu formiert; nun stand die erste Bewährungsprobe beim Samtgemeinde-Wettbewerb bevor. Tapfer absolvierten die Aktiven die geforderten Aufgaben, aber am Ende reichte es doch nur für den letzten Platz.

veröffentlicht am 07.06.2007 um 00:00 Uhr

Bernd Isenseeüberreicht der "gelben" Rodenberger Mannschaft die

Solche Erfahrungen haben die Mitglieder aus den Nachbarorten schon lange hinter sich. "Eines Tages aber sind die auch mal ganz vorn", weiß ein Insider. Ganz vorn - das sind die Rodenberger. Die Jugendlichen aus der Deisterstadt müssen es gewusst haben. Schließlich rollten sie schon lange vor Beginn der Siegerehrung die große Stadtfahne aus. Mit geballter Kraft verteidigten sie die Wanderplakette: die Gruppen Gelb, Blau und Grünbelegten die ersten drei Ränge. Die Leistungen waren fast konstant: 1403, 1402 und 1395 Punkte vermerkt die Siegerliste. Auf den weiteren Plätzen folgten Altenhagen II (1389), Soldorf (1381), Hülsede (1376) und Lauenau I (1375). "Bist du denn zufrieden?", fragte ein junger Sprinter des sportlichen Teils seinen Betreuer. Doch die Mimik des Jugendwarts verriet, dass in der neuen Saison die Leistungsstärke offenbar noch nicht ganz erreicht sei. "Alle haben gepatzt", lautete das Resümee des aus Niedernwöhren stammenden Wertungsteams. Dafür hatte Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann einen Ratschlag: "Bis zum Kreiswettbewerb könnt ihr eure Leistungen ja noch steigern." Lohmann war übrigens der einzige Ehrengast mit Grußwort: Die anderen Offiziellen aus Feuerwehr und Kommunalpolitik hatten dies miteinander verabredet. Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Bernd Isensee machte es zum Auftakt der Siegerehrung noch ein wenig spannend. Er ehrte zunächst Lohmann für insgesamt 24 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit auf Samtgemeindeebene, weil dieser nicht erneut antreten wollte. Dann überreichte er der zehnjährigen Laura Gutmann einen Wanderpokal: Ihre Algesdorfer Kameraden waren mit einem Altersdurchschnitt von 12,3 Jahren die Jüngsten beim Wettbewerb. Isensee dankte der Jugendwehr Altenhagen II für die Ausrichtung des Tages. Am Ende blieben nur zwei Fundsachen übrig. Unter den über 200 Teilnehmern fand sich sehr schnell die Besitzerin eines kleinen Kettchens wieder. Aber zu einem Feuerwehrhelm wollte offenbar niemand gehören.



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