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Erfolgs-"Geometrie" im Gelände gefunden / Jongleur Kelvin Kalvus als Entdeckung

Drei tolle Tage und eine Wasserschlacht - Der "Spectaculum"-Chef zieht Bilanz

Bückeburg (jp). Drei gute Tage und eine Wasserschlacht, so lautet das Fazit des Mittelalterlich Spectaculums in Bückeburg für 2007. Auf ein grandioses Auftaktwochenende, welches an Besucherzahlen sogar das Rekordjahr 2006 übertraf, folgte eine Woche später wiederum ein toller Festival-Sonnabend, der sich tapfer gegen wechselhaftes Wetter behauptete, sowie ein völlig verregneter Abschluss-Sonntag, der dieMausoleumswiese in eine Schlammwüste verwandelte und die Besucherzahlen empfindlich drückte.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 11:18 Uhr

DerÜberraschungsauftritt des Theaters Feuervogel. Foto: jp

Veranstalter Gisbert Hiller zeigte sich von diesem Schlag ins Wasser verständlicherweise enttäuscht, bewies aber ein breites Kreuz: "Wir haben in dieser Saison trotz der wenigen Sonnentage ein unglaubliches Glück mit dem Wetter gehabt. Es war damit zu rechnen, dass es uns irgendwann einmal erwischen würde. Schade, dass es ausgerechnet an unserem besten Standort Bückeburg passiert ist." Statt Wunden zu lecken möchte der Spectaculums-Chef aber nach vorne schauen: "Wir freuen uns auf 2008 und auf die letzten beiden Juli-Wochenenden wieder in Bückeburg." Einzug in der Historischen Residenzstadt halten die Ritter, Gaukler und Vaganten dann am 19. und 20. Juli sowie am 26. und 27. Juli 2008. Abgesehen von der Wetter-Misere am letzten Tag gab es 2007 an Programm und Organisation kaum etwas zu kritteln. Mit der räumlichen Aufteilung des Geländes aus dem Vorjahr Bühnen und Markt auf der Mausoleumswiese, Heerlager und Arena südlich des Wäldchens hat das Spectaculum offenbar seine Erfolgsgeometrie gefunden. "Diese Anordnung vor der phantastischen Kulisse von Schlosspark und Mausoleum hat sich bewährt und passt einfach perfekt", so Gisbert Hiller. Komplimente gab es wieder für Zusammenarbeit mit Fürstlicher Hofkammer, Behörden und Tourismus in Bückeburg: "Man ist hier überall sehr kooperativ und entgegenkommend." Besonders bemerkenswerte Programmpunkte waren die Rückkehr der Horus Falknerei nach fünf Jahren Abstinenz zum Mittelalterlich Spectaculum und der überraschende Auftritt des Stelzentheaters Feuervogel am ersten Festivaltag. Als Entdeckung des Spectaculums 2007 schlechthin erwies sich jedoch der faszinierende Kelvin Kalvus aus Dresden mit seiner Fähigkeit, Glaskugeln zu jonglieren. "Wir haben jahrelang versucht, Kelvin Kalvus für uns zu gewinnen, und in diesem Jahr ist es uns endlich gelungen", so Spectaculums-Pressesprecher Edwin Ball. Über das Comeback der Horus Falknerei dürfte sich vor allem einer besonders gefreut haben: Dominik Fischer, Falkner der Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg, lernte vor Jahren sein Handwerk bei Horus-Chefin Klaudia Brommund.



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