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Rintelner Kanuten erleben abenteuerliches Wochenende auf der Böhme / Zufälliges Treffen mit Paddlern aus Minden

Drei Tage Wildnis: Selber paddeln und im Zelt schlafen

Rinteln (rd). Die Böhme ist ein 68 km langer Heidefluß, der in Schneverdingen entspringt und zwischen Ahlden und Rethem in die Aller mündet. Die Rintelner Kanuten haben ihr Standquartier auf dem Campingplatz "Böhmeschlucht" (bei Bad Fallingbostel) aufgeschlagen, der direkt an der Böhme liegt.

veröffentlicht am 06.09.2007 um 00:00 Uhr

Idyllische Landschaften und fast durchgehend schönes Wetter begl

Nach einer sehr nassen Anreise lockerten die dunklen Wolken immer weiter auf und alle konnten am frühen Abend ihren Zeltplatz in ruhiger Lage an der Böhme - umgeben von reichlich Wald und Natur - in der untergehenden Sonne beziehen. Inmitten der Lüneburger Heide verbrachten die Paddler bei alten und neuen Geschichten einen gemütlichen ersten Abend, und alle merkten schnell, dass eine tolle Gemeinschaft herrscht und zwei abenteuerliche Tage bevorstehen! Nach einem ausgiebigen Frühstück durfte man zum ersten Mal über einen Steilhang auf der Böhme einsteigen, was aber allen gelang. Die ersten Kilometer glichen einem Kanu-Slalom, da zur selben Zeit der Kanu Klub Minden (KKM) mit etwa 80 Personen einsetzte. Aufgrund der "umfassenden Routine", der stetig anwachsenden Kraftbei den Paddelzügen konnte die Truppe den Tross schnell hinter sich lassen, was ein enormer Vorteil beim ersten Umtragen in Bad Fallingbostel war. Nach der Mittagspause ging es vorbei an Baumstämmen im Wasser, auf dem Wasser und unter Wasser. Aber auch diese Hindernisse ließ die Gruppe schnell hinter sich und fragte sich schon, wie und wann wohl der KKM mit dergroßen Anzahl an Booten durch diese Nadelöhre kommen würden? Dank bester Planung und Vorbereitung konnte man nach 18 Kilometern Böhme in Walsrode schnell den Hänger nebst Bulli beladen, und sich in Richtung Zeltlager auf den Weg machen, wo schon ein paar der "Nachzügler" warteten. Nach einer heißen Dusche und dem Essen ging man zum gemütlichen Teil des Abends über, diesmal aber deutlich ruhiger als am Vorabend, etwas erschöpfter und nicht mehr in der vollständigen Anzahl wie zuvor. Mit Engelszungen und eines extra am Vorabend vom Munde abgesparten Rests eines "isotonischen" Kaltgetränkes aus der Tschechei, konnte man den Vorsitzenden nach einem kleinen Aussteige-Unfall nicht von seiner vorzeitigen Heimreise abhalten. Am nächsten Morgen waberten noch die ersten Frühnebelschwaden über den Heide-Wiesen, die aber Wanderwart Bernd Pusch nicht davon abhalten sollten, gegen 9 Uhr bereits abfahrtsbereit zu sein, um dann den frühen Sonntag mit einem kräftigen "Ahoi" zu begegnen. Die Fahrt setzte in der Nähe von Dorfmark bei einer alten Mühle hinter einem Wehr wieder ein und dauerte 13 spannende und sonnige Kilometer bis zum "Heimat-Camping-Platz" Böhmeschlucht. Die letzten acht Kilometer waren mehr für Hobby-Sonntagnachmittag-Kanuten ausgelegt, dennoch schaffte es Mitglied Rolf allen die Fahrt bis ins Ziel noch interessanter zu gestalten. Nach dem Zelt- und Equipment-Abbau und einer gemeinschaftlichen Kaffeeabschlussrunde machte sich das Team auf den Heimweg, der den Teilnehmern allerdings mit einem neun Kilometer langen Stau ab Lauenau leicht erschwert wurde, aber dafür landschaftliche Reize des Auetals bot. Gut in Rinteln angekommen, verabschiedeten sich alle nach der Bootspflege gegen 18.30 Uhr. Kontakt: Weitere Informationenüber das Paddeln gibt es für Interessenten unter www.rkc-rinteln.de



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