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Wehren probten für Ernstfall in Heinsen

Drei Statisten und eine Nebelmaschine

Heinsen. „Hurra, hurra, die Schule brennt ..!“ Wer kennt nicht den Song oder hat es sich als Kind nicht auch schon einmal bildlich vorgestellt. Nun hat Heinsen keine eigene Schule, dafür jedoch eine Kindertagesstätte. So lag es nahe, an dem erst vor einiger Zeit neu errichtetem Gebäude einmal den Ernstfall zu proben.

veröffentlicht am 16.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

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Als Übungslage wurde angenommen, dass es bei Bastelarbeiten an einem Elternabend es zu einem Feuer gekommen ist. Daraufhin hätten sich bereits mehrere Anrufer bei der Kooperativen Leitstelle der Feuerwehr gemeldet und die Rauchentwicklung an dem Gebäude der Kita „Rappelkiste“ gemeldet.

So wurde gegen 19.20 Uhr Alarm durch Meldeempfänger und Sirenen für die Feuerwehren Heinsen, Polle, Brevörde und Grave sowie für den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr Bodenwerder/ Polle, der bei der Ortsfeuerwehr Bodenwerder stationiert ist, ausgelöst. Schwerpunkt sollten hier die Menschenrettung aus dem Gebäude sowie der Einsatz der Brandschützer unter Atemschutzgeräten sein. Aber auch die Löschwasserversorgung aus dem örtlichen Hydranten-Netz sowie aus einem Schacht mit Aufstau-Einrichtung wurde geprobt.

Für Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Kai Wagener sowie seinem Stellvertreter Stefan Mehlhorn ist diese Alarmübung gut verlaufen. Die gesteckten Ziele seien erreicht worden, wichtige Erkenntnisse zum Einsatzablauf und den damit verbundenen Planungen für Ernsteinsätze gewonnen worden.

Zur Darstellung war neben drei Statisten und einer Puppe auch eine Nebelmaschine im Einsatz, deren Kunstnebel den Brandrauch simulieren sollte. Zur Eigensicherung der eingesetzten Einsatzkräfte der Feuerwehr war, wie bereits etliche Male zuvor erfolgreich geprobt, ein Rettungswagen sowie zwei Rettungsassistenten der Johanniter Unfallhilfe mit eingebunden.

Als Übungsbeobachter waren der erst seit kurzem im Amt befindliche Leiter des Fachbereichs 2 – Bürgerdienste, Bau- und Ordnungswesen, Thomas Steffe, der erste stellvertretende Gemeindebrandmeister Ralf Knocke sowie die stellvertretenden Gemeindebrandmeister Jürgen Lange, Hans-Albert Lange und Thomas Schulze (Übungsleiter) als Beobachter bei dieser Einsatzübung in Heinsen anwesend. gl

Die Löschwasserversorgung aus dem örtlichen Hydranten-Netz funktionierte (l.).

Brandschützer gingen mit Atemschutzgeräten in die Kindertagesstätte (unten). gl



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