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Elf Teilnehmer beim Stadt- Kreisentscheid in Holzminden / Jury kürt die Gewinner nach einem Punktesystem

Drei Sieger beim Vorlesewettbewerb des Buchhandels

Holzminden (ks/bs). Nervöses Zittern und schwitzige Hände wohin man blickte. Aber nicht nur die Teilnehmer des Stadt- und Kreisentscheids waren aufgeregt, sondern auch Lehrer, Freunde und Eltern fieberten mit.

veröffentlicht am 15.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:41 Uhr

Mehmet Gökbulut, Seina Möller und Marcel Kallikat (v. li.).
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Insgesamt elf Kinder der sechsten Klassen traten bei der zweiten Runde des bundesweiten Vorlesewettbewerbs gegeneinander an, jeweils der beste seiner Gruppe, eingeteilt nach Schulformen, qualifizierte sich für den Landesentscheid. Für musikalische Unterhaltung sorgten die jungen Gitarren- und Akkordeonspieler der Musikschule Fröhlich. Die Veranstaltung war von den örtlichen Schulen des Landkreises in Zusammenarbeit mit der Kreis- und Stadtjugendpflege organisiert worden.

„Förderschüler können

häufig gut vortragen“

Bis auf die hintersten Reihen war der Konferenzraum der Volksbank Holzminden gefüllt und stand an diesem Tag ganz im Zeichen der kleinen Bücherwürmer. Zwei bis drei Begleitpersonen durften sich die Teilnehmer aussuchen, die sie an diesem aufregenden Tag begleiteten. „Erstaunlich ist, dass kaum Eltern mitgekommen sind“, meinte Kreisjugendpflegerin Sarah Pikos. Außerdem sei es sehr schade, dass nur ein Schüler der Förderschulen vertreten sei. „Und das, obwohl gerade Förderschüler häufig sehr gut vortragen können“, fügte sie hinzu. Über die Jahre habe man immer wieder festgestellt, dass ein Zuhörer die unterschiedlichen Schulformen schon lange nicht mehr „heraushöre“, so gut würden die knapp Elfjährigen inzwischen lesen.

Die bereits wettbewerbserfahrene Jury, bestehend aus zwei ehemaligen Lehrern, einer Vertreterin des Buchhandels, dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, einem Mitglied des Diakonischen Werks, der Leiterin der Schülerbibliothek Astrid-Lindgren-Grundschule sowie der Vorjahressiegerin der Haupt- und Realschulen achtete ganz genau auf kleine Fehler. Kriterien wie Lesetempo, Deutlichkeit, Lautstärke oder Interpretation wurden mit einem Punktesystem bewertet, aus dem nach der Besprechungszeit der Jury drei Sieger hervorgingen: Seina Möller von der Haupt- und Realschule Stadtoldendorf, Mehmet Gökbulut, ebenfalls von dieser Schule und Marcel Kallikat von der Münchhausenschule Bodenwerder.



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