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Fördersummen für SHG-Bauprojekte

Drei Millionen Euro fließen für den Städtebau

Landkreis (ssr). Das Schaumburger Land profitiert mit mehr als 5,26 Millionen Euro vom Städtebauförderungsprogramm und Jahresbauprogramm der Landesregierung. Das hat das Niedersächsische Sozialministerium jetzt bekannt gegeben. Die Schaumburger CDU-Landtagsbageordneten Friedel Pörtner und Joachim Runkel taten in einer Pressmitteilung ihre Freude darüber kund, dass der Landkreis Schaumburg insgesamt mit mindestens drei Millionen Euro vom diesjährigen Städtebauförderungs- und mit 2,25 Millionen Euro vom Straßenausbauprogramm profitieren kann.

veröffentlicht am 15.01.2008 um 00:00 Uhr

Eines der zu fördernden Projekte ist der geplante Kreisel in Sta

Im Rahmen des so genannten "Normalprogramms" gewährt das Land 400 000 Euro für den Ausbau der Hannoverschen Straße in Bückburg, berichtete Pörtner. Darüber freut sich auch sein Abgeordnetenkollege Runkel, der darüber hinaus in der gemeinsamen Presseerklärung vermelden kann, dass aus demselben Programmtopf 150 000 Euro in die Stadtmitte Rodenbergs investiert werden können. In die Programmkomponente "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt 6,3 Millionen Euro. Vorbehaltlich des Inkrafttretens einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund werde Bad Nenndorf den Löwenanteil von zwei Millionen Euro erhalten. Die von Lauenau zur Aufwertung des Ortskerns im Rahmen des "Normalprogramms" beantragte Förderung konnte nicht aufgenommen werden. Es sei jedoch gelungen, die Maßnahmen in einem Sonderprogramm unterzubringen. So wird der Flecken mit nunmehr aus dem Programmteil "Stadtumbau West" mit einer Fördersumme von 460 000 Euro rechnen können, erläuterte Runkel. Auch Maßnahmen in Rinteln wurden grundsätzlich für eine Förderung im Rahmen der EU-Förderung EFRE (Erneuerung und Entwicklung städtischer Gebiete) anerkannt, wobei hier jedoch noch keine Festlegung der genauen Fördersumme erfolgte. Die Abgeordneten begrüßten übereinstimmend die Entscheidung des Landes, in diesem Jahr die Städtebauförderung vollumfänglich wieder aufzunehmen. Durch die Förderung werde sichergestellt, dass der Städtebau in Schaumburg weiter vorangebracht wird. Von diesen Mitteln würden neue Impulse für die städtebaulichenErneuerungsgebiete in Bückeburg, Rodenberg, Bad Nenndorf, Lauenau und Rinteln ausgehen, von denen die Schaumburger Wirtschaft insgesamt nachhaltig profitieren könne. Die Städtebauförderungsmittel hätten erhebliche ökonomische Anstoßwirkungen auf private Anschlussinvestitionen in den städtebaulichen Erneuerungsgebieten und dabei entscheidenden Einfluss auf die Handelsfunktion gerade in den Innenstädten, so die Abgeordneten. Dies sei, so Runkel und Pörtner, angesichts der auch weiterhin notwendigen Haushaltskonsolidierung des Landes Niedersachsen "eine ebenso schöne Summe wie auch schöner Erfolg ihrer Politik für Schaumburg".

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