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Drei Jubilare bei Symrise in Holzminden: Jeweils 40 Jahre Erfahrung

Hameln. In 40 Berufsjahren an vielen Orten Deutschlands unterschiedlichste Aufgaben übernehmen – und das, ohne den Arbeitgeber zu wechseln. Wer so etwas für unmöglich hält, kennt Rita Fehling, Cornelia Meier und Werner Schwarzbach noch nicht. Das Trio feiert in diesem Frühjahr sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei dem Holzmindener Duft- und Aromenhersteller Symrise.

veröffentlicht am 22.04.2017 um 06:00 Uhr

Rita Fehling, Cornelia Meier und Werner Schwarzbach wurden jetzt von der Symrise-Geschäftsführung für ihr langjähriges großes Engagement geehrt. Foto: symrise

Aromen-Technologin Rita Fehling begann als Laborassistentin, stellte zunächst Rezepturen zusammen. Wissbegierig bildete sie sich über ihre gesamte Laufbahn immer weiter fort, spezialisierte sich auf Produkte für den afrikanischen, arabischen und persischen Markt. Die dortige Vorliebe für Thymian, Tomate, Chili, Knoblauch und Zwiebeln arbeitete sie in Nudel- und Reis-Gerichte, wie den traditionellen westafrikanischen Reis-Eintopf Benachin, auch bekannt als Jollof-Reis, ein, und traf genau den lokalen Geschmack. Ein anspruchsvolles Unterfangen: „Manchmal ist es schwierig, genau den lokalen Geschmack und Zubereitungsarten zu treffen“, so Fehling. Deshalb fliegt sie jetzt mit ihren Kollegen nach Ghana, um die Produktion der Instant-Nudeln und das Abfüllen der Gewürzmischungen vor Ort zu begleiten.

Auch die abwechslungsreiche Symrise-Laufbahn von Werner Schwarzbach begann am 1. Februar 1977 – mit einer Lehre zum Datenverarbeitungskaufmann. Ursprünglich wollte er sich weiter ins Thema IT vertiefen, bewies aber schnell sowohl Talent als auch Begeisterung für den Verkauf. Über Jahre bildete er sich in diesem Bereich fort, und betreute in Nord- und Westdeutschland Kunden. Anschließend arbeitete er mit Tochtergesellschaften aus der Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich zusammen.

Eine ebenfalls spannende Laufbahn hat Cornelia Meier bei Symrise beschritten. In den ersten Jahren reinigte sie alle Chemie-Behälter in der Forschungsabteilung, arbeitete in der Wäscheannahmestelle, bewirtete Gäste im Casino und der Dragoco-Villa. Als eine Stelle frei wurde, wechselte sie zur Anwendungstechnik für Delikatess-Produkte. Hier fühlte sie sich sofort zu Hause. Fortan testete Cornelia Meier Produkte auf die richtige Dosierung für die Anwendung in Suppen und Fertiggerichten, oder auch Ketchup und Mayonnaise. Wie ihre Mit-Jubilare bildete sie sich in einem breit gefächerten Spektrum fort: Cornelia Meier lernte zum Beispiel Misch- und Emulsionstechniken, Präsentieren und Rhetorik. sym

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