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Drei Gegenstöße verballert: VfL spielt nur 27:27

Handball (mic). Im Kellerduell der Landesliga hatte der VfL Stadthagen mit einer 27:25-Führung (58.) bei der HSG Laatzen-Rethen den Auswärtssieg bereits vor Augen. Doch mit einem Endspurt sicherten sich die Hannoveraner noch ein glückliches 27:27-Unentschieden.

veröffentlicht am 24.11.2008 um 00:00 Uhr

"Das war insgesamt ein gerechter und verdienter Punktgewinn! Damit können wir in fremder Halle leben", meinte VfL-Trainer Werner Eyßer. Beide Mannschaften begannen sehr nervös. Jan-Teuvo Harting traf zur 5:4-Führung. In der Folgezeit hatten die Stadthäger mit der sehr körperbetont, starken offensiven HSG-Abwehr einige Probleme und konnten nur wenig Druck aufbauen. Der vorgezogen agierende Björn Gaschler drehte den Spieß zum 6:5-Vorsprung für die griffigen Hausherren um. Anschließend blieb das Match über ein 8:8 und 10:10 ausgeglichen. Beim 12:12-Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt nutzten die Gastgeber einige VfL-Fehler und zogen mit 20:16 (44.) in Front. Die Eyßer-Sieben reagierte mit einer offensiven 4:2-Formation und schaffte mit einem Zwischenspurt den 21:21-Ausgleich. In dieser Phase war VfL-Torwart Nico Eßrich ein großer Rückhalt. Thomas Kaplanski sorgte auf dem Flügel für Schwung und markierte die 27:25-Führung (58.). In der Schlussphase scheiterte der VfL mit drei Gegenstößen am starken HSG-Keeper Brain Schulders und musste den 27:27-Ausgleich durch einen Siebenmeter hinnehmen. Die letzte Chance hatte nach einer Auszeit nochmals die Eyßer-Sieben. Doch Kaplanski hämmerte den Ball über das HSG-Tor. VfL: Harting 9, Kaplanski 9, J. Becker 2, Schöttelndreier 1, Hille 1, Pante 3, Wilkening 1, R. Becker 1.

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