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Bürgermeisterwahl Hessisch Oldendorf

Drei Fragen an Tarik Oenelcin

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür und wir möchten den Kandidaten Tarik Oenelcin (parteilos) für die Bürgermeisterwahl in Hessisch Oldendorf vorstellen und Einblicke in zukünftige Projekte gewähren. Der Fokus unserer drei Fragen richtet sich dabei an jüngere Menschen.

veröffentlicht am 24.08.2021 um 18:00 Uhr

Warum sollten junge Leute Sie (und Ihre Partei) wählen?

„Als Stadtjugendpfleger beschäftige ich mich seit 20 Jahren mit den Bedürfnissen von  Kindern und Jugendlichen und entwickle Konzepte und Angebote für sie. Viele kennen mich und meine Aktionen und wissen, dass ich einen guten Zugang zu den Themen, Problemen und Wünschen habe, die sie beschäftigen. Und was für die jungen Leute ganz wichtig ist: Sie wissen, dass ich ein Mensch bin, auf den sie sich verlassen können. Als parteiloser Bürgermeister wird es mein Ziel sein, mit allen demokratischen Parteien im Rat zusammenzuarbeiten, um Projekte für alle Generationen in unserer Stadt zu bewegen.“

Welche Projekte planen Sie konkret in Hessisch Oldendorf für junge Menschen?

"Ich plane für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig ihrer Herkunft. Alle sind wichtig und brauchen gleiche Chancen für ihre Zukunft. Wir haben das Kinder- und Jugendhaus am Barksener Weg mit vielen Angeboten. Ich will dafür Sorge tragen, dass die Ferienpassaktionen so weiterlaufen, wie bisher. Wo noch mehr getan werden kann, ist in der dezentralen Jugendarbeit. Da kommt der neue Jugendtreff in Hemeringen ins Spiel. Um noch mehr für die junge Generation zu tun, ist eine gute soziale Infrastruktur notwendig: Qualität in der frühkindlichen Bildung, gute räumliche, digitale und sachliche Ausstattung der Schulen, Förderangebote und Ganztagsbetreuung. Um sozialen Zusammenhalt zu leben, brauchen junge Menschen Freizeitangebote, Vereine, Sport und Jugendtreffpunkte."

Was glauben Sie: Welche Themen sind besonders wichtig für die Jugend in Hessisch Oldendorf und warum?

"Viele junge Menschen haben Zukunftsängste: Klimawandel, Angst vor Schulversagen, fehlende berufliche Perspektiven und Corona überschatten die Unbeschwertheit der Jugendphase. Ich möchte mich aktiv an den Problemlösungen beteiligen und jungen Menschen eine positive Zukunft aufzeigen: Förderung nachhaltiger klimaschonende Projekte, Sicherstellung guter Bildungsinfrastruktur, Wirtschaftsförderung betreiben für berufliche Perspektiven. Professionelles Handeln in Krisen vermittelt jungen Leuten Vertrauen in ihre Stadt.“



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