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Ortsbrandmeister Gens will im kommenden Jahr kürzertreten

Drei Einsätze am Solarinstitut

Ohr. Ortsbrandmeister Joachim Gens begrüßte die 42 Besucher der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ohr, darunter auch Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt, den stellvertretenden Bürgermeister James Palmer und den Ehrenortsbrandmeister Wolfgang Meyer. Gedacht wurde der verstorbenen Mitglieder Wilhelm Gens und Dieter Fabrytzek.

veröffentlicht am 02.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

V. li.: Ortsbrandmeister Joachim Gens, Brandmeister Heinrich Bodenstab, Rudolf Priebst, Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt, s

In der Feuerwehr Ohr gibt es derzeit 22 aktive Mitglieder, darunter eine Frau, sieben Mitglieder in der Altersabteilung und 160 Förderer, also insgesamt 189 Mitglieder. Im vergangenen Jahr rückte die Ortswehr achtmal zu Einsätzen aus. Darunter waren vier Brandeinsätze, einer in der Grundschule Grohnde und drei beim Solarinstitut am Ohrberg. Hinzu kamen vier Hilfeleistungen wie die Beseitigung von Ölspuren, von Farbe und die Rettung eines Kindes, das in einen Brunnen gefallen war. Der Ortsbrandmeister sprach Heinrich Bodenstab für sein spontanes Handeln am Brunnen sein besonderes Lob aus. Auch das gerettete Kind und die Eltern bedankten sich persönlich.

Die Homepage der Feuerwehr Ohr wird von Ingo Meyer geführt und stets auf den aktuellen Stand gebracht. Die Seite wurde inzwischen schon über 17 000-mal angeklickt.

Stephan Schlüter besuchte einen Sprechfunker-Lehrgang und erhielt die Lehrgangsbescheinigung. Praktische und theoretische Ausbildung wurde alle 14 Tage nach Dienstplan durchgeführt. Für die Atemschutzausbildung gab es gesonderte Übungsstunden. Die technische Besatzung des ELW 2 hat neben dem Dienst noch eine Übung in Baarsen und den Tag der Sicherheit in Bad Münder. Insgesamt haben die Kameraden hierfür 152 Stunden Dienst geleistet. Der ELW 2 des Landkreises wird von der Feuerwehr Ohr seit 21 Jahren technisch besetzt. Insgesamt wurden von den Aktiven 947 Dienststunden geleistet. Das ergibt einen Durchschnitt von 43 Stunden pro Kamerad.

Von der Ortswehr wurde aus Eigenmitteln eine Feuerschale für das Osterfeuer am Feuerwehrhaus angeschafft.

Kassenprüfer Andreas Behr und Ulrich Irmer bescheinigten die tadellose Buchführung von Kassenwart Ralf Bleibaum. Auf Vorschlag von H.- J. Klemme wurde Frank Lorenz für den als Revisor ausscheidenden Andreas Behr gewählt.

Der Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt berichtete, dass die Feuerwehren im Gemeindegebiet im vergangenen Jahr 145 Einsätze abgearbeitet haben. Davon 114 Hilfeleistungseinsätze und 31 Brandeinsätze. Die Dorfbeleuchtung in den Ortsteilen kann jetzt von bestimmten Feuerwehrkameraden im Einsatzfall per Internet eingeschaltet werden. Eine örtliche Einsatzleitung für größere Schadenslagen wird, wenn nötig, in der FTZ eingerichtet. Neuer Gemeindefunkbeauftragter ist jetzt Detlef Bertram.

Für den plötzlich verstorbenen Gemeindeausbildungsleiter Helmut Raestrup wurde Ludolf von Klencke aus Hämelschenburg gewählt. Angekündigt wurde vom Gemeindebrandmeister die Renovierung des LF 16 aus Kirchohsen für rund 50 000 Euro. Es soll dadurch für die kommenden sieben Jahre einsatzfähig bleiben. Für die Ortswehren Lüntorf und Frenke sollen gebrauchte Fahrzeuge angeschafft werden. Pflughaupt ehrte Heinrich Bodenstab für 40 Jahre geleisteten Feuerwehrdienst und nahm die Beförderung von Bodenstab zum Brandmeister vor. Der stellvertretende Bürgermeister James Palmer bedankte sich für die geleistete Arbeit der Ortswehr. Ortsbrandmeister Gens dankte Rudolf Priebs, der in die Altersabteilung wechseln muss. Er war 33 Jahre aktiv in der Feuerwehr Ohr.

Die Feuerwehr Ohr wird 105 Jahre alt. Am 10. September wird es dazu am Feuerwehrhaus ein kleines Fest mit Kartoffelbraten geben, zu dem die ganze Dorfgemeinschaft eingeladen wird.

Gens teilte mit, dass er 2012 sein Amt abgeben möchte und als Wehrführer nicht mehr zur Verfügung stehen möchte. Er betonte: „Ich habe 24 Jahre Ehrenamt ausgeübt (12 Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister, 12 Jahre als Ortsbrandmeister) und das sollte reichen“.

Er ist zum heutigen Zeitpunkt sehr zuversichtlich, dass „wir mit der Wahl des neuen Kommandos keine Probleme haben werden“.



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