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Kirchengemeinde Sülbeck zelebriert "Lebendigen Adventskalender" / Posaunenchor, Brecht und Kekse

Drangvolle Enge - "bisschen wie im Stall von Bethlehem"

Sülbeck (mw). Mit einem "Lebendigen Adventskalender" feiert die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sülbeck die Vorweihnachtszeit. Hierzu werden in der Adventszeit abendliche Andachten in verschiedenen Privathaushalten abgehalten, die von den jeweiligen Gastgebern gestaltet werden.

veröffentlicht am 12.12.2007 um 00:00 Uhr

Der Wintergarten von Giovanni und Christina Di Noto ist anlässli

Drangvolle Enge hat in dem Wintergarten des Meinefelder Ehepaares Giovanni und Christina Di Noto geherrscht, in dem unlängst eine der täglich wechselnden Adventsandachten gefeiert worden ist. Rund 50 Gäste hatten sich in dem kleinen Anbau eingefunden. Einige der Besucher mussten zudem auf einen kleinen Flur ausweichen. "Es ist ein bisschen so wie im Stall von Bethlehem", kommentierte Pastor Hartmut Ahrens die beengten Verhältnisse schmunzelnd. Der stimmungsvollen Atmosphäre der abendlichen Feierstunde tat der Platzmangel keinen Abbruch. Gemeinsam sangen die Gemeindemitglieder Kirchenlieder, sprachen Gebete und lauschten dem Spiel des Posaunenchores der Kirchengemeinde sowie einer von Ahrens vorgetragenenWeihnachtsgeschichte des Literaten Bert Brecht. Dazu gab es Tee und Kekse. Weil sie von der Idee des "Lebendigen Adventskalenders" begeistert sei, habe sie die Kirchenmiglieder zu sich nach Hause eingeladen, erläuterte Christina Di Noto die von ihr übernommene Gastgeberrolle. Zu den Besuchern gehörte auch Malis Girrulat aus Liekwegen. Eine solche häusliche Andacht sei familiärer als der Gottesdienst in der Kirche, stellte sie fest. Die "halbe Stunde in der abendlichen Adventszeit" biete die Möglichkeit, "dass man mal zur Ruhe kommt" und Kraft für den nächsten Tag sammeln könne, meinte Kirchenvorstandsmitglied Britta Rinne. Und die dreizehnjährige Liekwegerin Katharina Henke erklärte, dass ihr das Beisammensein mit den anderen Gästen und das Hören schöner Geschichten besonders gefalle. Henke war es auch, die das Adventslicht, das an den Abendterminen von Haus zu Haus "wandert", bis es am Heiligabend in der Kirche angekommen ist, von ihrem Elternhaus nach Meinefeld mitgebracht hatte.



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