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Große Freude über Aufnahme in die Dorferneuerung / Arbeitskreise werden im Herbst gebildet

Dorfmittelpunkt im Vordergrund der Wünsche

Rolfshagen (la). Die Freudeüber die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm ist in Rolfshagen groß. "Wir sind stolz, dass wir mit unserer Aktivität dazu beitragen konnten und von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) gelobt wurden", sagte der Vorsitzende von "Rolfshagen Aktiv", Hans-Peter Solasse. Natürlich werde der Verein an den vorbereitenden Sitzungen teilnehmen und sich in den Arbeitskreisen mit einbringen. "Das Hauptprojekt sollte nach meiner Ansicht die Verschönerung des Dorfmittelpunktes sein", so Solasse.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 16:18 Uhr

Rolfshagen ist in der Dorferneuerung. Im Bereich der alten Schul

Außerdem wünscht er sich, dass das Dorf mehr begrünt wird. "Wir haben fast keine Bäume mehr im Ort. Das muss sich ändern", meint Solasse. Ein weiterer Wunsch wäre eine Verkehrsinsel im Bereich des Kindergartens, da dort die Autofahrer zu schnell fahren. "Hier muss etwas für die Sicherheit der Kindergartenkinder getan werden", sagte Solasse. "Mit großer Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass Rolfshagen in den Genuss der Landesförderung kommen wird", sagte Hans-Jürgen Bethge von der SPD Auetal, gehe doch die Initiative auf den Antrag der SPD vom Februar 2002 zurück. Damals wurde beantragt, dass für Rolfshagen ein Entwicklungskonzept von der Gemeinde vorgelegt wird, welches letztlich in einen Antrag auf Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm mündete. "Wir unterstützen die jetzt notwendige Bürgerbeteiligung zu den weiteren Detailplanungen für eine koordinierte Weiterentwicklung der Ortschaft", so Bethge. Auch Ortsvorsteher Rüdiger Teich zeigte sich außerordentlich erfreut über die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm. Er sieht für Rolfshagen zahlreiche Handlungsansätze auf unterschiedlichen Ebenen, insbesondere die Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, der Verkehrsverhältnisse sowie die Gestaltung von Straßenräumen und Plätzen. Als weiteren Schwerpunkt sieht Teich Maßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung der ortsbildprägenden Bausubstanzen. "Da sind natürlich auch Privatpersonen gefragt, die ihre Objekte im Rahmen der Dorferneuerung sanieren", so Teich. Private Objekte können mit 30 Prozent bezuschusst werden. Teich sieht die Umsetzung von drei Projekten im Rahmen der Dorferneuerung als besonders wichtig an. "An erster Stelle natürlich die Umgestaltung des Dorfmittelpunktes an der alten Schule. Der Stein, der dort zur 700-Jahr-Feier gesetzt wurde, kann hier nur ein Anfang gewesen sein", sagte Teich. Der Dorfmittelpunkt müsse zum Treffpunkt für alle Bürger werden. Auch den Bereich Freibad und Multifunktionsplatz möchte der Ortsvorsteher noch verbessern. "Zusammen mit dem Sportplatz könnte dort eine richtige Freizeitoase entstehen", meint Teich. Der Sportplatz, das Schwimmbad mit Volleyballplatz, der Basketballkorb und die Boulebahn seien ein guter Anfang. Wünschenswert nannte Teich auch einen Wohnmobilparkplatz in diesem Bereich. "Und ganz wichtig und aktuell natürlich: der Hochwasserschutz", so Teich. Für ein gutes Gelingen der Dorferneuerung sei die Mitarbeit und Unterstützung der Bevölkerung sehr wichtig. "Ich hoffe, dass zu der Bürgerversammlung, zu der voraussichtlich im Herbst von der Gemeinde eingeladen wird, viele engagierte Rolfshagener kommen", so Teich. Dann sollen nämlich Arbeitskreise gebildet werden, die gemeinsam mit einem Planungsbüro Anregungen, Wünsche und Ideen sammeln, die dann bis 2013 umgesetzt werden könnten. "Das ist alles sehr viel Arbeit, aber ich bin davonüberzeugt, dass sich der Aufwand für die Bürger und die Gemeinde lohnt. Die Rolfshagener bekommen die Gelegenheit ihren Ort noch liebens- und lebenswerter zu machen", sagte Bürgermeister Thomas Priemer.



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