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Bürger wählen Vorstand und stellen Weichen für die Zukunft

Dorfgemeinschaft will Verein sein

Hohnhorst (tes). "Wie steht's in Hohnhorst?" - Detlef Schwake bemerkte bei der Bürgerversammlung der Dorfgemeinschaft im Gasthaus Wille einen "leicht positiven" Trend. Der Vorsitzende dankte den Helfern und sieht kleine Rückschläge als Herausforderung.

veröffentlicht am 19.03.2007 um 00:00 Uhr

Lassen sich nicht entmutigen: Detlef Schwake, Sylvia Gallwitz, S

Drei Jahre gibt es die Dorfgemeinschaft. Zahlreiche Veranstaltungen hat das ehrenamtliche Team auf die Beine gestellt. Probleme bereitet weiterhin die Anerkennung als Verein. Das Amtsgericht habe eine ganze Liste aufgestellt mit Punkten, "die formell nicht passen", so Schwake. Jetzt habe der Vorstand die Sache nochmalsüber einen Anwalt ins Rollen gebracht, kündigte der Vorsitzende eine Versammlung für den 27. März an. Dann müssen sieben Mitglieder bestimmt werden, um die Satzung beim Amtsgericht zu unterzeichnen. Zudem muss der von der Bürgerversammlung gewählte Vorstand offiziell bestätigt werden. Das Votum fiel durch die Bank einstimmig aus: Schwake übernimmt weiterhin den Vorsitz, die stellvertretende Vorsitzende Sylvia Gallwitz bleibt ebenso im Amt wie Kassenwart Hartmut Opfermann und Schriftführerin Stella Danker. Klärungsbedarf besteht weiterhin in punkto Beisitzer und Beirat. Ob und in welcher Form sich die Vorsitzenden der Vereine einbringen, soll nach Rücksprache mit dem Amtsgericht bestimmt werden. Pfarrer Stefan Bringer mahnte eindringlich, die Regelung in die Satzung aufzunehmen. Einen letzten Versuch gibt es 2008 für den Dorfgemeinschaftsball, der zuletzt mangels Interesse abgesagt werden musste. "Trotz Presse, Flyer und Plakaten waren die Leute nicht hinterm Ofen hervorzulocken", bedauerte Schwake. Künftig ist nur noch die Band im Eintritt enthalten, hofft das Team mit günstigeren Preisen mehr Gäste zu locken. "Wir alle sind die Gemeinde", rief Schwake alle Bürger zur Beteiligung auf - sei es beim Anstreichen der Verkaufsstände oder als Paten für die Rabatten. Sollten sich keine Paten finden, stellte Bürgermeister Otto Lattwesen der Dorfgemeinschaft für diese Arbeiten einen Zuschuss in Aussicht. Zuvor will der Rat die Flächen auflisten. Wie sehr den Bürgern daran liegt, dass ihr Dorf einen besseren Eindruck macht, können die Hohnhorster am 17. März bei "Ein Dorf räumt auf" beweisen.



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