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Jetzt gibt es Leitlinien für die Weiterentwicklung des Ortes / 20 000 Euro für Spielplatz-Sanierung

Dorferneuerung: "Bessere Chancen als 1983"

Vehlen (sig). Anregungen und Ideen zur Dorferneuerung gibt es in Vehlen reichlich. Immerhin 63 Punkte hat das Gremium zusammengetragen, das sich mit diesem Vorhaben befasste und in dem etliche Bürger mitwirkten. Zusammengefasst wurden alle Maßnahmen von dem Städteplaner Wolfram von Lange, der auch den Antrag an die Nachfolgebehörde des früheren "Amtes für Agrarstruktur" weiterreicht.

veröffentlicht am 11.02.2008 um 00:00 Uhr

"Dörfliches Idyll in Vehlen": So sah es Paul Peschke 1906. Das F

Ernst Völkening informierte den Gemeinderat am Donnerstagabend bei der Sitzung im Feuerwehrgerätehaus über die Beendigung der Gremiumsarbeit. Der Abschlussbericht, auf den unsere Zeitung noch gesondert eingehen wird, ist Bürgermeister Oliver Schäfer und dem zuständigen Fachbereich bei einer Power-Point-Präsentation im Rathaus vorgestellt worden. Städteplaner Wolfram von Lange hatte dazu auch entsprechendes Kartenmaterial zusammengestellt, um die einzelnen Schritte erläutern zu können. Sein Resümee lautete: "Diesmal hat Vehlen deutlich bessere Erfolgschancen, dass die zuständige Genehmigungsbehörde darauf positiv reagiert als im Jahre 1983." Er rechnet damit, dass der herbeigesehnte Bescheidüber das Bereitstellen von Fördermitteln für die Dorferneuerung bis zum Juni vorliegen wird. Ortsratsmitglied Ernst Völkening, der bei den Beratungen maßgeblich mitgearbeitet hat, erklärte in der Sitzung des Ortsrates: "Selbst wenn wir wider Erwarten nicht in das Programm aufgenommen werden sollten, ist die geleistete Arbeit für die Zukunft unseres Dorfes sehr wertvoll. Wir besitzen jetzt Leitlinien, die uns weiterbringen in der Entwicklung von Vehlen." Die finanziell umfangreichste kommunale Investition in der Ortschaft Vehlen dürfte 2008 jedoch zunächst die Sanierung des Spielplatzes "Am Weidkamp" sein. Für diesen Zweck sind 20 000 Euro vorgesehen. Horst Sassenberg, Ratsvorsitzender der Bergstadt, schnitt das Anliegen an und stellte dazu fest: "Wir sind in diesem Jahr an der Reihe, aber wir kennen das Konzept noch nicht." Er gehe davon aus, dass der Ortsrat zu diesem Thema bald etwas hören werde. Zumindest dann, wenn die noch ausstehenden Arbeiten am Spielplatz an der Stoevesandtstraße abgeschlossen sind. Der mit diesen Projekten befasste Stadtjugendpfleger Erhard Vinke erklärte unserer Zeitung auf Anfrage, dass er mit den Ratsmitgliedern im Rahmen einer Ortsbesichtigung absprechen wolle, welche Wünsche dort bestehen. Aus seiner Sicht seien für den Bolzplatz keine Aufwendungen erforderlich, dafür aber für das vorgelagerte Gelände des Spielplatzes.



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