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Bückeburg gewinnt in Bavenstedt 2:0

Doppelschlag von Alexander Bremer

Niedersachsenliga (jö/ku). Schock für den heimstarken SV Bavenstedt: Der VfL Bückeburg brachte dem Tabellennachbarn aus Hildesheim die zweite Heimniederlage bei. Zuvor war das nur dem Ausnahmeteam des VfB Oldenburg gelungen. Bückeburg gewann mit 2:0, weil die Abwehr ungerührt und zuverlässig ihre Arbeit verrichtete, auch als der Bavenstedter Druck in der zweiten Halbzeit intensiver wurde.

veröffentlicht am 18.05.2007 um 00:00 Uhr

Das Spiel stand auf angenehm hohem Niveau und war unterhaltsam, weil beide Mannschaften viel Angriffsinitiative zeigten. VfL-Trainer Timo Nottebrocküberraschte die Platzherren zunächst mit einer offensiven Variante. Cord-Hendrik Möller spielte als dritte Spitze, allerdings nur in den ersten 20 Minuten. Das Bückeburger Spiel war zu offen. Die Gäste aus Schaumburg gingen in der 28. Minute in Führung. Nach einem Foul von Torwart Zuege an Manuel Stahlhut erkannte der Schiedsrichter auf Elfmeter. Alexander Bremer verwandelte mit einem platzierten Schuss sicher, obwohl Zuege die Ecke erahnt hatte. Aber auch der offensive SV Bavenstedt hatte im ersten Durchgang seine Chancen. Fiedler verfehlte bei seinem Volleyschuss nur knapp das Tor (23.) und Tim Engler musste dem freigespielten Christian Falk den Ball vom Fuß nehmen (35.). Nach der Pause dosierte der VfL Bückeburg seinen Offensivdrang, ließ Bavenstedt kommen und fuhr brandgefährliche Konter. Manuel Stahlhut scheiterte zwei Mal, ehe erneut Alexander Bremer in der 76. Minute zum vorentscheidenden 2:0 erhöhte. Sonar Aslan hatte den Treffer mit einem kräftigen Antritt auf der Außenbahn vorbereitet. Bremer traf im Nachsetzen. Bavenstedt war zwar in der zweiten Halbzeit sehr bemüht, kam aber nur ganz selten zum Abschluss, weil das Bückeburger Defensivspiel perfekt funktionierte. Die Gäste verloren in keiner Szene ihre Ordnung. Die Gäste gewannen am Ende hochverdient. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Bremer, Stahlhut (87. Heumann), C.-H. Möller (62. Ibrahim Aslan), Sonar Aslan, Deppe, Steininger, Porcello. Schon am kommenden Sonntag wartet auf die Bückeburger Fans ein echter Leckerbissen - zu Gast im Jahnstadion der VfL Oldenburg. Die Mannschaft um Trainer Frank Claassen hatte sich allerdings drei Spieltage vor dem Ende aus dem Meisterschaftskampf verabschiedet, konnte beim Spitzenduell gegen den SC Langenhagen keinen Sieg landen und verlor klar mit 3:0 gegen einen höchst effektiven SC. Trainer Claassen gibt allerdings die Hoffnung noch nicht auf, eventuell neben dem Nachbarn VfB Oldenburg noch durch die Hintertür in die Oberliga zu kommen: "Aufgrund von Lizenzverweigerungen könnten am Saisonende derartig viele Plätze in der Oberliga frei werden, dass nicht nur die Meister aufsteigen, sondern die Zweiten eine Relegation austragen. Ich würde das begrüßen, denn wer 60 oder mehr Punkte hat, hat es auch verdient aufzusteigen!"



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