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Ortsrat Rusbend stimmt denÄnderungen des Flächennutzungsplanes zu / Bauland gibt's reichlich - in 45 Baulücken

Dörfliche Mischflächen machen Platz fürs Wohnen

Rusbend (rc). Der Ortsrat Rusbend hat dieÄnderungen des Flächennutzungsplanes abgesegnet, die das Gebiet des Ortsteils Rusbend betreffen. Lediglich ein Bereich, der als reines Wohngebiet ausgewiesen werden soll, wird noch einmal überarbeitet. Hier werde bereits Pferdehaltung betrieben, so dass andere Abstufungen zu berücksichtigen seien, gab Ortsbürgermeister Andreas Struckmann im Anschluss an den Vortrag von Bauamtsleiter Karlheinz Soppe in der jüngsten Ortsratssitzung zu bedenken.

veröffentlicht am 24.08.2006 um 00:00 Uhr

Rusbend aus der Vogelperspektive: Das Dorf besteht, wie man deut

Wie Soppe erläuterte, sollen im neuen F-Plan - der alte ist bereits über 25 Jahre alt - keine weiteren Neubauflächen ausgewiesen werden. Im "siebtgrößten Bückeburger Ortsteil" (Soppe) soll dagegen auf Eigenentwicklung gesetzt werden: Wer von den jetzigen Bewohnern bauen möchte, kann dies auf insgesamt 45Baulücken tun, wie die Experten des Bauamtes zusammengezählt haben. Eine ausreichende Zahl, wie sowohl Soppe als auch der Ortsrat befanden. Neue Baugebiete sollen wegen der vorhandenen Infrastruktur vor allem in der Kernstadt, in Evesen und Meinsen-Warber ausgewiesen werden, sagte Soppe. Größtenteils lehnt sich das Ausweisen der Rusbender Flächen eng an den vorhandenen F-Plan an. Wohngebiete bleiben Wohngebiete, Gewerbeflächen bleiben Gewerbeflächen, auch das Sondergebiet Hafen wird weiter als Sondergebiet ausgewiesen. Lediglich einige Flächen, die bisher als dörfliche Mischflächen ausgewiesen waren, werden in Wohngebiete umgewidmet, da die dörfliche Nutzung kaum noch vorhanden ist. Im Bereich des Mittellandkanals wird ein Fläche westlich des Warber Entlastungsgrabens als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Bisher war dort Gewerbeansiedlung geplant. Angesichts der Entwicklung des Hafens und seiner schlechten Verkehrsanbindung werde sich dort sicherlich kein Gewerbe ansiedeln, sagte Soppe.

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