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Theoretische Ausbildung im DLRG-Schulungsheim / Anwendung bei Bezirksmeisterschaft im Einsiedlerbad

DLRG bildet neue Kampfrichter aus

Hameln. Im Hamelner DLRG Jugend- und Schulungsheim ließen sich 14 Kameradinnen und Kameraden aus den DLRG-Ortsgruppen Beber-Rohrsen-Bad Münder, Obernkirchen, Rinteln und Langenhagen sowie aus dem Bezirk Nienburg von Markus Martin – zuständig für Schwimmen, Retten und Sport im DLRG-Jugendbezirk Weserbergland e. V. – als Kampfrichter für die kommenden Meisterschaften im Rettungsschwimmen theoretisch ausbilden.

veröffentlicht am 23.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:21 Uhr

Die überwiegende Anzahl von ihnen wird künftig als Zeitnehmer, Wende- und Zielrichter am Beckenrand stehen. Vier Teilnehmer werden für die Einhaltung der Wettkampfregeln bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) sorgen, berichtet Claudia Vasentin.

Unter Mitwirkung von Dirk Merten vom DLRG-Bezirk Hannover-Land e. V. gestaltete sich das Erlernen des Regelwerks für Meisterschaften im Rettungsschwimmen der Schwimmbad-Disziplinen inklusive Durchführungsbestimmungen sowie der Anweisung für das Kampfrichterwesen der DLRG recht kurzweilig. Mithilfe von Gruppenarbeit und Vorträgen des selbst Erarbeiteten ließen sich die Aufgaben und Pflichten der zur absoluten Neutralität Verpflichteten auch für völlig Unbedarfte gegenseitig verständlich darstellen.

Sowohl den Umgang mit dem Zeitmessgerät und das Ausfüllen von Fehlermeldekarten als auch das Anwenden von Fachbegriffen wie Ein-Start-Regel, vorhandenes Schwallwasser oder „Flosse gilt als Körperteil“ können die neuen Wettkampfrichter an diesem Samstag im Hallenbad Einsiedlerbach bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften des DLRG-Bezirks Weserbergland e. V. in der Praxis demonstrieren. Zur Förderung und Sicherung der Leistungs- und Einsatzbereitschaft der Rettungsschwimmer finden auf allen DLRG-Ebenen regelmäßig Meisterschaften und Wettkämpfe im Rettungsschwimmen statt. Diese dienen zugleich der Pflege kameradschaftlicher Beziehungen der Mitglieder untereinander. Im HLW-Wettbewerb muss jeder Wettkampfteilnehmer von der Altersklasse 13/14 an zeigen, dass er eine Person nicht nur an Land bringen, sondern sie auch wiederbeleben kann. Dies ist an Erste-Hilfe-Puppen, beginnend mit dem Prüfen und Feststellen des Bewusstseins und sich anschließenden acht Zyklen der Beatmung/Herz-Druck-Massage, zu demonstrieren. Um in die Wertung der Einzeldisziplinen zu gelangen, ist das Bestehen der Herz-Lungen-Wiederbelebung eine Voraussetzung.



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