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Ortsrat vertagt Diskussionüber Verkehr im östlichen Altstadtquartier

Dingelstedtwall: Morgen werden Tempo-20-Schilder montiert

Rinteln (wm). Der Ortsrat hat die Entscheidung, wie der Verkehr in deröstlichen Altstadt zwischen Krankenhäger Straße und Mühlenstraße künftig geregelt werden soll, am Mittwochabend vertagt. Es war der letzte Punkt einer langen Tagesordnung gewesen und um 21.15 Uhr, nach zwei Stunden, hatte außer Günther Maack (CDU) niemand mehr Lust, das Thema anzupacken.

veröffentlicht am 11.10.2007 um 00:00 Uhr

Am Dingelstedtwall herrscht Tempo 20. Weitere Schilder sollen da

Die Diskussionüber die Verkehrssituation in der Altstadt habe eine "eigene Ortsratssitzung verdient", so die Statements von Gert Armin Neuhäuser und Gerhard Helmhold. Und so einigte man sich auf einen neuen Termin: Am Donnerstag, 15. November, soll die Sondersitzung stattfinden. Dabei hatte die CDU-Fraktion bereits einen Vorschlag in der Tasche, wie es weitergehen soll, nämlich mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf zehn Stundenkilometer vom Ostertor bis zur Weserbrücke. Das wurde deutlich bei der Diskussion über die Verkehrsberuhigung am Dingelstedtwall. Die Verwaltung hatte hier die Aufstellung weiterer 20-Stundenkilometer-Schilder entlang des Walls vorgeschlagen. Ein Punkt, den Maack lieber ausgeklammert sehen wollte - auch hier seien zehn Stundenkilometer besser - zu spät. Wie Erster Stadtrat Jörg Schröder mitteilte, seien weitere Tempo-20-Schilder bereits bestellt und sollen morgen montiert werden. Zusätzlich hatte sich die Verwaltung gemeinsam mit den Anwohnern auf folgende Maßnahmen geeinigt: Vor den Häusern 35 bis 37 sollen Pflanzkübel aufgestellt werden, außerdem am Übergang zur Spitzbubenbrücke und am Eingang zum Spielplatz. Vor der Grundschule Süd gibt es eine Fahrbahnmarkierung "Kinder". Die Geschwindigkeitsbeschränkung soll verstärkt mit Radarwagen überwacht werden. Gerhard Helmhold ahnt schon, wen es vor allem treffen wird: "Die "Leute, die dort wohnen." Denn wie das Verkehrsgutachten zur Überraschung aller eindeutig gezeigt habe, sei der Verkehr im Dingelstedtwall fast ausschließlich "hausgemacht".

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