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Übung am Freitag zeigt: Auch die Feuerwehr ist im Computerzeitalter angekommen

Digitaler Alarm, Internet im Kommandowagen

Rinteln (wm). Dass moderne Technik, vor allem Kommunikationstechnik, bei der Feuerwehr zum Einsatz kommt, lässt sich nirgends besser anschaulich demonstrieren als bei der Jahresabschlussübung der Rintelner Feuerwehr. Die hat diesmal am Freitagabend bei der Firma Lohmann im Industriegebiet Süd stattgefunden, erste Adresse für Wintergartenanbauten.

veröffentlicht am 17.11.2008 um 00:00 Uhr

In der stockdunklen Halle spürten die Feuerwehrleute die "Verlet

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann gewährte dann auch während der Übung den Firmeninhabern Henning und Vera Lohmann wie ihren Mitarbeitern einen Einblick in das Management der Feuerwehr bei Einsätzen. Das beginnt, führte Kuhlmann vor, bei den neuen digitalen Meldeempfängern, wo sich auf dem Display bereits der Einsatzort ablesen lässt. Und in der mobilen Feuerwehrzentrale, die zum Brandort fährt, helfen Computer wie das Internet bei der Lagebeurteilung. Auf Magnettafeln kann Ortsbrandmeister Thomas Blaue sehen, wo seine Fahrzeuge auf dem Gelände positioniert sind und auf dem Dach meldet eine Wetterstation Windrichtung und -stärke - wichtig bei extremer Rauchentwicklung oder gefährlichen Giftstoffen. Wer als Atemschutzträger in die Industriehalle muss, schilderte Kuhlmann seinen Zuhörern, weiß sich bestens überwacht: Von einer eigenen Kontrollstation aus wird laufend überprüft, wie lange die Atemluft reicht - was der Atemschutzträger eigentlich auch selber am Gerät sehen kann, aber das oft in der Hektik des Einsatzes vergisst. Eingesetzt worden sind in der großen Fertigungshalle und Tischlerei auch Wärmebildkameras - eigentlich dafür gedacht, Brandherde aufzuspüren, aber hier taten sie hervorragend ihren Dienst, um die "Verletzten" zu finden (überzeugend dargestellt von der Jugendfeuerwehr). Ortsbrandmeister Thomas Blaue, Stadtbrandmeister Friedel Garbe und Rainer Kuhlmann zeigten sich am Ende derÜbung zufrieden und ließen abrücken - zu Eintopf, Bier und Blasmusik ins Feuerwehrgerätehaus am Seetor. Es war ein ruhiges Jahr für die Feuerwehr bisher, verglichen mit anderen Jahren, merkte Ortsbrandmeister Thomas Blaue noch an und hätte sicher sofort auf Holz geklopft - aber das fand sich selbst in der Tischlerei kaum noch: Dort wird meist mit Kunststoff und Aluminium gearbeitet.



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