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Zu: „“, vom 5. März

Die Ansicht von K. F. Meyer, dass sich Verbraucher bei Lebensmitteln vorrangig an heimischen Produkten bedienen sollten, kann man nicht genug unterstreichen. Leider verliert diese Aussage angesichts der übrigen Äußerungen an Gewicht.

veröffentlicht am 13.03.2020 um 23:00 Uhr

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Die Landwirtschaft ist auf Objektivität und Verständnis angewiesen. So ist es kontraproduktiv, wenn der Vorsitzende des Landvolks Weserbergland selbst in Unsachlichkeit abgleitet. Wenn demonstrierende Landwirte mit Monstertraktoren Straßen blockieren, bewegen sie sich in einer ähnlichen Liga wie Jugendliche im „SUV von Mutti“.

Bedingt durch die moderne Landwirtschaft, hat sich das Gesicht unserer Offenlandschaft dramatisch verändert. Genauso wenig wie aber die Landwirte an allem Schuld sind, sind sie in Summe „die wahren Schützer der Natur“, die sich von „Montag bis Sonntag für Natur und Klima“ einsetzen. Es gibt sicherlich Landwirte, denen wir das konstatieren müssen, genauso wie es eine große Anzahl von Jugendlichen gibt, deren Ernsthaftigkeit uns zum Nachdenken bewegen sollte. Letztere alle über einen Kamm zu scheren, wird sich rächen. Es sind die Wähler von morgen, die es verdient haben, differenziert betrachtet zu werden. Genauso, wie es die Landwirte für sich beanspruchen.



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