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Dieser Junghans wickelt die Frauen um den Finger

Von Caroline Düvel
Bremke. Es riecht nach Bier und belegten Wurstbrötchen – ein Duft, der so gar nicht zum Thema des Theaterabends passen will. Es geht um Enthaltsamkeit, Disziplin und innere Reinigung. Es geht ums Fasten.  Proppenvoll ist Gullert’s Saal in Bremke am Premierenabend des aktuellen Theaterstücks der Laienspielgruppe. Den Saisonauftakt will in der Region natürlich keiner verpassen, schließlich gehört das Theater als Institution zum Bremker Frühling dazu.

veröffentlicht am 11.04.2011 um 15:05 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

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Von Caroline Düvel
Bremke. Es riecht nach Bier und belegten Wurstbrötchen – ein Duft, der so gar nicht zum Thema des Theaterabends passen will. Es geht um Enthaltsamkeit, Disziplin und innere Reinigung. Es geht ums Fasten.  Proppenvoll ist Gullert’s Saal in Bremke am Premierenabend des aktuellen Theaterstücks der Laienspielgruppe. Den Saisonauftakt will in der Region natürlich keiner verpassen, schließlich gehört das Theater als Institution zum Bremker Frühling dazu.

Und dann geht es auch schon los. Eine Gruppe hoch motivierter Jogger umrundet das Publikum und findet sich zu Stretchingübungen auf der Bühne zusammen. Alle erfreuen sich am Frühsport, bis auf einen: Amadeus Motzer (gespielt von Marcel Pöhler), der seinem Namen alle Ehre macht, schleppt sich laut stöhnend und fluchend der Damengruppe hinterher. Wir befinden uns in einer Fastenklinik, in der offensichtlich nicht alle Teilnehmer ganz freiwillig gelandet sind. Mit wiederkehrendem „Stell‘ dich nicht so an, Mäuschen“, versucht Ehefrau Ellen Motzer (Stefanie Pöhler) ihren Mann zu Zitronenwässerchen, Leberwickel und Einläufen zu motivieren. Der hingegen bietet schon mal 20 Euro für ein Bier und hortet heimlich Schokoriegel im Zimmer.

Bereits zum 17. Mal stehen die Bremker Laienspieldarsteller zusammen auf der Bühne und man merkt ihnen an, dass sie Profis sind. „In diesem Jahr ist es eine besondere Herausforderung, da wir wechselnde Bühnenbilder haben“, sagt Markus-Darsteller Uwe Henze. Während der Vorhang nur für wenige Sekunden zugeht, bauen die Akteure die Kulisse um. „Man ist ja aber jedes Mal von Neuem aufgeregt und gespannt, wie das Stück bei den Zuschauern ankommt, ob sie auch an den richtigen Stellen lachen“, sagt Henze. Nach dieser gelungenen Premiere können sich die Laiendarsteller dessen aber sicher sein.

Zwei weitere Aufführungen gibt es in Bremke noch zu sehen. Die Termine sind am Freitag, 15. April, um 19.30 Uhr, und am Samstag, 16. April, um 19 Uhr, dann mit anschließender Theaterparty mit Alleinunterhalter Tobias Babst. Theaterkarten gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei Antje Kohlenberg in Bremke unter der Nummer 05533/6154 sowie im Nahkauf-Markt in Halle unter 05533/4787. Die Karten für Freitag kosten sieben und für Samstag zehn Euro.



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