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Diese Kandidaten wollen direkt in den Landtag

Landkreis (ll). Wenn am nächsten Sonntag gewählt würde… – so lautet immer die Frage der Wahlforscher, die regelmäßig die Stimmung in der Bevölkerung ausloten. Die Landtagswahl in Niedersachsen ist zwar noch eine ganze Weile hin – gewählt wird am 20. Januar 2013 – dennoch sieht es nach jüngsten Umfragen für die schwarz-gelbe Landesregierung in Niedersachsen nicht gerade rosig aus.

veröffentlicht am 08.12.2012 um 14:50 Uhr

Gelitten haben insbesondere die Umfragewerte für die CDU in Niedersachsen – auch beeinflusst durch das desaströse Abschneiden der Christdemokraten in Nordrhein-Westfalen. Nach einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR kommt die CDU von Ministerpräsident David McAllister lediglich auf 32 Prozent der Stimmen, die SPD ist dieser Prognose zufolge stärkste Partei mit 36 Prozent. Es folgen Grüne mit 13, Piraten mit 8, FDP mit 4 und Linke mit 3 Prozent. Weil FDP und Linke demnach nicht mehr im Parlament vertreten wären, würde es auch nichts mehr werden mit einer schwarz-gelben Koalition im Landtag – so die derzeitige Prognose.

Unterdessen haben sich die Parteien in Schaumburg zum Großteil auf ihre Direktkandidaten für die Landtagswahl festgelegt. Im Landkreis wird in drei verschiedenen Wahlkreisen gewählt: Wahlkreis 38 (Rinteln-Hameln), 37 (Schaumburg) und 39 (Nienburg/Schaumburg).

Während bei der Schaumburger CDU eine Entscheidung für einen Direktkandidaten im Wahlkreis 37 noch aussteht, einigten sich die Grünen am späten Mittwochabend auf ihre Kandidatin: das Stadthäger Kreistagsmitglied Maria Börger-Sukstorf. Sie setzte sich in der Abstimmung mit 12 zu 6 Stimmen gegen ihren Gegenkandidaten Thomas Hinse aus Lindhorst durch.

Für die CDU wirft Mike Schmidt aus Auhagen den Hut in den Ring. Er hatte sich in der parteiinternen Abstimmung gegen Christel Oberheide durchgesetzt. In der SPD ist seit Längerem klar, dass Kreisparteichef Karsten Becker in den Landtagswahlkampf zieht. Er hatte sich parteiintern gegen den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Eckhard Ilsemann, durchgesetzt. Bernd Riensch aus Bückeburg geht für die Piraten ins Rennen, Renate Engelmann aus Exten für die Schaumburger Linken, und der Rintelner Ralf Kirstan ist Direktkandidat der FDP im Wahlkreis 37.

Im Wahlkreis 38, Rinteln-Hameln, tritt der Rintelner Ex-Innenminister Heiner Bartling (SPD) gegen den Hessisch Oldendorfer Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer (CDU) an. Zwar nominieren die Grünen ihren Direktkandidaten für Wahlkreis 38 erst Mitte Juni, doch alles läuft auf die Grünen-Landesvorsitzende Anja Piel aus Hessisch Oldendorf hinaus. Gegenkandidaten gibt es bisher keine. Der 19-jährige Pirat und Hameln-Pyrmonter Kreistagsabgeordnete Constantin Grosch ist mit Abstand jüngster Direktkandidat. Kathrein Bönsch aus Hameln hat sich für die FDP, Bernd Mex, ebenfalls Hamelner, für die Linken aufstellen lassen.

Im nördlichen Wahlkreis 39 stehen Karsten Heineking (CDU), Grant Hendrik Tonne (SPD), Monika Tautz (Grüne) sowie Lothar Biege (FDP) und Bernd Dreyer (Piraten) zur Wahl.



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