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Polizeioberkommissar Bernd Gliese wechselt vom Vorruhestand ins Pensionärsdasein

Dienstende kommt nach 41 Jahren und bringt Freizeit fürs Ehrenamt

Luhden (sig). Ein letztes Mal zog Bernd Gliese die Uniform eines Polizeibeamten an. Einziger Zweck: Seine Verabschiedung vom aktiven Dienst, den er zuletzt als Oberkommissar auf der Polizeistation in Obernkirchen abgeleistet hat. In einem kleinen Kreis von Kollegen und Familienmitgliedernübergab der Leiter des Bückeburger Polizeikommissariats, Werner Steding, dem frischgebackenen Pensionär an dessen Luhdener Wohnsitz die Entlassungsurkunde. Sie trug die Unterschrift des Polizeipräsidenten Hans Wargel in Göttingen.

veröffentlicht am 13.11.2006 um 00:00 Uhr

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Bernd Gliese befand sich bereits im Vorruhestand. Nach 41 Jahren Dienst für das Land Niedersachsen kann er sich jetzt endgültig seiner Familie, seinen ehrenamtlichen Aufgaben und Hobbys widmen. Am Beginn seiner Laufbahn stand nicht der Polizeidienst. Er erlernte zunächst den Beruf eines Elektroinstallateurs. Werner Steding, Erster Hauptkommissar, sprach in seiner Laudatio scherzhaft davon, dass Bernd Gliese dann als 19-Jähriger eine innere Stimme verspürte, für Recht und Ordnung zu sorgen. Seine Ausbildung absolvierte er an der Polizeischule in Hannoversch-Münden. Darauf folgten zwei Jahre als Bereitschaftspolizist in Hannover. Nach einer Zwischenstation in Langenhagen kam Bernd Gliese nach Bückeburg. Auf seinen Wunsch hin gehörte er von 1999 bis zu seiner Verabschiedung zur Polizeistation Obernkirchen. In seiner Freizeit war der Ordnungshüter auch Ortsbrandmeister Luhdens. Seit Jahren ist er Mitglied des Gemeinderates und Vizebürgermeister. Auch dem neuen Kommunalparlament wird er wieder angehören - aber nicht mehr der Mehrheitsfraktion. Nach der Übergabe zahlreicher Geschenke lud der Pensionär seine Gäste zu einem bayerischen Bankett ein.

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