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Die Zweikämpfe annehmen

Kreisliga (seb). Der "wackelnde Kreisligariese" TuS Rehren A.O. muss am Sonntag beim aufstrebenden SC Deckbergen-Schaumburg antreten.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

Daniel Riesner spielt im Mittelfeld des SC sehr unauffällig, ist

Nach dem 3:6-Desaster im Heimspiel gegen den SV Engern will der TuS Rehren in Deckbergen Wiedergutmachung betreiben. Der Tabellendritte aus dem Auetal hat in dieser Saison große Probleme mit dem Abwehrverhalten. 23 Gegentreffer in neun Spielen ist einem Team mit Titelambitionen unwürdig. 26 geschossene Tore sind dagegen in der Kreisliga der Spitzenwert. Aber Meisterschaften werden bekanntlich in der Defensive geholt. Besonders die Tugenden im Fußball kann man in Rehren zurzeit nicht sehen. Das Team hat kein Zweikampfverhalten, überwindet nicht den letzten "Schweinehund", im Mittelfeld wird dem Gegner Begleitschutz gegeben, statt ihn mit fairen Mitteln zu bekämpfen. Auch herrscht auf dem Platz eine "leblose Stille". Die Mannschaft unterstützt sich verbal zu wenig. Beim TuS fällt Sebastian Vauth aus. Ganz anders die Situation beim Gastgeber. Der SC ist spielerisch und läuferisch in einer guten Verfassung. Es hapert nur in der Chancenverwertung. "Aber ich bin froh, dass wir überhaupt eine Fülle von Chancen erspielen. In der Abwehr stehen wir sehr stabil. Die nächsten Partien gegen Rehren A.O. und Sülbeck am Dienstag ist eine Standortbestimmung für meine Mannschaft", erklärt Wilhelm Sieker. Der SC wird auch gegen den Tabellendritten sich nicht verstecken und versuchen, das Kommando zu übernehmen. "Wir werden mit Risiko nach vorne spielen", verspricht Sieker, der ohne Nils Baule (Nasenbeinbruch) und Frank Stasitzek (Zerrung) antreten wird.



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