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Fehlentwicklungen bei Energiewende

Die Zeche zahlen Verbraucher

Der massive Stellenabbau beim Windenergieriesen Enercon und seinen Zulieferern wirft ein grelles Licht auf die Fehlentwicklungen bei der „alternativlosen Energiewende“. Von der Bundesregierung mit gigantischen Subventionen angeschoben, erlebte die Solar- und Windenergiebranche einen beispiellosen Höhenflug.

veröffentlicht am 22.11.2019 um 21:08 Uhr

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Zu: „Niedersachsen will die Windkraftbranche retten“, vom 13. November

Profitiert haben nur die Hersteller, die Banken, die Fonds und die Verpächter. Die Zeche zahlen – wie üblich – die Verbraucher über den Strompreis (EEG-Umlage) und nun auch die Angestellten der Windenergiefirmen. Im vergangenen Jahr schreckte das Unternehmen mit einem Abbau von mehr als 800 Stellen auf. Hier zeigt sich auch die Doppelmoral der grünen Ökos, die sonst auch immer für soziale Gerechtigkeit und gegen Kapitalismus kämpfen; sie sagten damals nichts.

Politische Fehlentscheidungen und Misswirtschaft haben noch nie zum Erfolg geführt. Das Desaster ist nicht mehr abzuwenden. Drohende Blackouts gehören schon zum regelmäßigen Tagesgeschäft der Stromwirtschaft. Dass ausgerechnet SPD-Umweltminister Olaf Lies, Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik, sich als Retter der Windbranche einbringt, kommt nicht von ungefähr. Hatte er doch schon sein zweites Standbein fast bei der Windlobbybranche platziert.

Ohne die seit 20 Jahren anhaltende massive Subventionierung ist keine dieser Sparten überlebensfähig, der ökologische Nutzen der alternativen Stromerzeugung ist zweifelhaft, da sie naturgemäß starken Schwankungen unterliegt und somit Stromerzeugung und Verbrauch nie im Gleichgewicht halten können wird, um eine gesicherte Stromversorgung zu gewährleisten.



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